Assassin's Creed Unity ist das meistverkaufte Spiel im Februar

Assassin's Creed Unity konnte im Februar 2020 mehr Exemplare verkaufen als manche Neuerscheinung und viele Dauerbrenner. Wir erklären, woran das liegt.

von Mathias Dietrich,
17.03.2020 08:25 Uhr

Assassin's Creed Unity - Test-Video der PC-Version 7:48 Assassin's Creed Unity - Test-Video der PC-Version

Im Februar kamen eine Menge guter neuer Spiele raus. Unter anderem: Wolcen, Daemon x Machina, Zombie Army 4 und der erste DLC für Rimworld. Auch diverse Dauerbrenner wie Rainbow Six Siege und Grand Theft Auto 5 konnten sich weiter gut verkaufen. Schlussendlich wurden sie jedoch alle von Assassin's Creed Unity geschlagen.

Wie Gamesindustry.biz berichtet, platzierte sich Assassin's Creed Unity im Zeitraum vom 3. Februar bis 1. März 2020 auf dem ersten Platz der Verkaufscharts in der EMEAA-Region - also Europa, dem mittleren Osten, Afrika, Australien und Asien. Dabei werden die digitalen und physischen Verkäufe auf allen Plattformen in Betracht gezogen.

Die Top 10 der Verkaufscharts

  1. Assassin's Creed Unity
  2. Grand Theft Auto 5
  3. FIFA 20
  4. Rainbow Six: Siege
  5. The Division 2
  6. Red Dead Redemption 2
  7. Call of Duty: Modern Warfare
  8. Metro Exodus
  9. NBA 2K20
  10. Dreams

Wieso verkaufte sich Assassin's Creed Unity so gut?

Grund für die hohen abgesetzten Stückzahlen dürfte ein Fehler bei Steam gewesen sein. Denn Anfang Februar konnten sich dessen Nutzer in Indonesien und Südkorea Assassin's Creed Unity für unter einem Cent, genau gesagt 0,19 Cent, kaufen. Ubisoft wird von den hohen Verkaufszahlen also nicht allzu viele Einnahmen gesehen haben.

Das dürfte den Publisher aber wohl wenig stören. Bereits ein Jahr zuvor verschenkte Ubisoft diesen Teil der Meuchelmörder-Serie eine Woche lang, nachdem die Notre Dame im Jahr 2019 abbrannte. Damit wollte man jedem ermöglichen, die digitale Rekonstruktion des Gebäudes zu begutachten. Zusätzlich spendete der Publisher 500.000 Euro für die Rekonstruktion der realen Kathedrale.

Zu seinem ursprünglichen Release im Jahr 2014 litt Assassin's Creed Unity gerade auf dem PC unter starken technischen Problemen, die das eigentliche Spiel unter sich begruben. Warum der Teil dennoch besser ist als sein Ruf, erklärt euch unser GamePro-Kollege Maximillian Franke in seiner Kolumne.

Mathias Dietrich

Mathias Dietrich
@kawaraban5

Die Frage nach dem besten Assassin's Creed ist ein wenig wie Religion. Denn jeder hat hier seine eigenen Ansichten und Vorlieben. Für mich ist jedoch klar: Unity ist der beste Teil, und dass es nach seinem verpatzten Launch verspätet noch so viel Aufmerksamkeit erhält, finde ich gut!

Denn Unity orientiert sich einfach am stärksten am ursprünglichen Konzept eines Open-World-Hitman und setzt zudem die Social-Stealth-Mechanik, also das Verstecken in Menschenmassen, am besten um. Auch, dass ich hier selbst entscheiden kann, wie ich Missionen löse und nicht immer in einen vorgegebenen und geskripteten Weg gezwungen werde, gefällt mir sehr.

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