Assassin's Creed geht gerade weiter als jedes andere Open-World-Spiel

Ubisoft verbindet AC: Valhalla und Odyssey über ein Crossover mit neuen Inhalten für beide Spiele. Das gab es so noch nicht und könnte ein großes Open-World-Problem lösen, findet Elena.

von Elena Schulz,
14.12.2021 16:30 Uhr

Eine Sache nervt mich selbst an Open-World-Spielen, die ich gerne spiele. Nämlich, dass sie ihre unfassbar schönen und vielseitigen Welten nie ganz auskosten. Es bleiben immer leere Flecken auf der Karte oder solche, die nur mit generischen Festungen, Dokumenten, Banditenlagern oder Schatzhöhlen gefüllt werden, auf die ich gerne verzichte.

Bei Assassin's Creed ist dieser Schmerz besonders groß, weil ich mich an den detailverliebten historischen Kulissen kaum sattsehen kann - egal, ob es nun London im 19. Jahrhundert oder das Alte Ägypten ist. Diese Open Worlds durften nach der Hauptstory aber höchstens für ein paar DLCs bleiben. Dann klopfte schon der nächste Teil an die Tür und sie mussten Platz machen, obwohl ich gerne noch viel mehr Zeit in ihnen verbracht hätte - es gab nur nichts mehr zu tun.

Ubisoft hat jetzt völlig überraschend für genau dieses Problem eine Lösung aus dem Hut gezaubert, die mir sogar neue Hoffnung für Assassin's Creed Infinity gibt. So heißt die geplante Online-Welt, die zukünftige Assassin's Creeds verbinden und per Live Service regelmäßig mit neuen Inhalten versorgen soll, wie das jetzt schon bei AC Valhalla der Fall ist.

Das bekommt mit Dawn of Ragnarok nicht nur eine gewaltige neue Erweiterung spendiert, sondern belebt über ein Crossover-Event auch den Vorgänger Assassin's Creed Odyssey wieder - eine fantastische Chance in eine liebgewonnene Spielwelt zurückzukehren, von der andere Open-World-Spiele lernen können.

Die Autorin: Elena (@Ellie_Libelle) hat so viel Zeit mit sämtlichen Assassin's Creeds verbracht, dass sie konsequenterweise nur noch mit Kapuze und versteckter Klinge aus dem Haus gehen dürfte. An der Serie liebt sie nicht nur das Infiltrieren gut bewachter Gegnerfestungen, sondern auch die malerischen Städte und Landschaften, die sie manchmal nur mit dem Fotomodus bewaffnet erkundet. Bei AC Valhalla trösteten sie Englands grüne Moore und Hügel sogar über das seichte Gameplay und die zerfaserte Geschichte hinweg. Für zukünftige Assassin's Creeds wünscht sie sich, dass sie vom vorbildlichen Live Service des aktuellen Teils lernen, aber sich sonst zurück zu alten Tugenden besinnen.

Zwei Helden treffen sich - in zwei Spielen

Mein Highlight der Ankündigung gestern war deshalb gar nicht das schicke Vorstellungsvideo zu Dawn of Ragnarök, sondern der zweite Trailer, der das unwahrscheinliche Aufeinandertreffen zweier Serienhelden zeigt: Kassandra aus Odyssey und Eivor aus Valhalla.

Dabei ist Erstere im Alten Griechenland zu Hause und der Wikinger oder die Wikingerin in Norwegen und England etwa 900 n. Chr. Beide begegnen sich auf der Isle of Skye in Schottland, wo ein Edenartefakt der Isu den Frieden bedroht.

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