Assassin's Creed geht auch nach Valhalla weiterhin in Richtung Rollenspiel

Der Fokus der AC-Serie auf Rollenspiel bleibt Fans erhalten. Laut Ubisoft ist es das, was der Markt will.

von Christian Just,
18.05.2021 19:00 Uhr

Valhalla, Odyssey und Origins orientierten sich stärker in Richtung RPG. Das soll in Zukunft so weitergehen. Valhalla, Odyssey und Origins orientierten sich stärker in Richtung RPG. Das soll in Zukunft so weitergehen.

Assassin's Creed schraubt seit Jahren an der eigenen Open-World-Formel: Während die alten Serienteile sich in erster Linie als Action-Adventures sahen, kamen 2017 mit Origins viele neue Rollenspiel-Elemente hinzu. Levelaufstiege, ein umfangreiches Lootsystem, mehr spielerische Vielfalt bei der Gestaltung der Hauptfigur. Nachfolger Odyssey ging sogar noch deutlich weiter in Richtung Charakterentwicklung und Loot-Jagd.

Valhalla ruderte hier sogar ein wenig zurück, reduzierte den Loot- und Levelanteil, behielt sich aber dennoch viele Neuerungen bei. Etwa die unterschiedlichen Charakterbuilds für Hauptfigur Eivor. Wie Ubisoft nun in einem Investorengespräch bekräftigte, ändert sich auf absehbare Zukunft nichts an diesem Kurs. Der Publisher zeigt sich zuversichtlich, dass der Markt genau das fordert. Wie sich die neue Formel von Assassin's Creed in künftigen Spielen ausformt, muss die Zeit zeigen.

Weiterhin riesige Open Worlds?

Bereits 2019 bestätigte Ubisoft, dass die offenen Spielwelten in Assassin's Creed weiterhin riesig werden sollen. Die Open World von AC Valhalla umspannt rund 100 Quadratkilometer, die wir zu Fuß, auf dem Pferde und per Langboot bereisen. Für die großen Serienteile wird der Entwickler also sehr wahrscheinlich an diesen Maßstäben festhalten, auch wenn Valhalla im Vergleich zu Odyssey die Größenverhältnisse etwas herunterskalierte, weil es schlicht kein gigantisches Meer zu erkunden gab.

Außerdem gibt es in den Weiten des Internets noch immer das Gerücht, dass Ubisoft Sofia an einem kleineren Spin-off zu Assassin's Creed arbeite, das zu den Schauplätzen des ersten Teils (Naher Osten während des Dritten Kreuzzugs) zurückkehren soll - und vordergründig aus kleinen Hub-Welten (Jerusalem, Venedig) bestehen soll. Wie wahrscheinlich diese Leaks sind, lest ihr in unserer Experteneinschätzung:

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AC Valhalla war ein Riesenerfolg

Ubisoft scheint mit der neuen Strategie aufs richtige Pferd zu setzen. Zuletzt trug Assassin's Creed Valhalla zum bisher profitabelsten Quartal der Firmengeschichte bei. Auch die Verkäufe der Release-Woche stellten alle anderen jemals erschienenen Spiele der Serie in den Schatten.

Neben dem Timing mitten im zweiten globalen Lockdown dürfte auch das Wikinger-Setting zum Erfolg beigetragen haben. Selbst Indie-Spiele können mit dem bei Spielern beliebten nordischen Setting einen riesigen Hype auslösen, zuletzt gesehen bei Valheim.

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