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Avorion im Test: Wenn der Größenwahn von Elite auf die Kreativität von Minecraft trifft

Ein Traum für Bastler. Avorion punktet mit einem mächtigen Schiffbaukasten, riesigen Galaxien und vielen Möglichkeiten – die müssen wir uns aber hart erarbeiten.

von Patrick Mittler,
13.03.2020 16:10 Uhr

Unendliche Weiten und unendliche Kreativität. Avorion zeigt sich im Test als ein Selbstbau-Eldorado. Unendliche Weiten und unendliche Kreativität. Avorion zeigt sich im Test als ein Selbstbau-Eldorado.

Avorion ist, um es mit den unsterblichen Worten von Mr. Spock zu sagen: »Faszinierend!« Über Jahre hinweg haben zuerst nur ein Student im Alleingang und später ein kleines Entwicklerteam an einer Vision geschraubt: einem gigantischen Weltraumbaukasten, der Spielern alle Freiheiten geben soll.

Raumschiffe können wir damit bis ins kleinste Detail selbst zusammenzimmern und uns in einer prozedural generierten Galaxie vom Niemand in einer fliegenden Kloschüssel zum mächtigen Chef einer Flotte oder eines ganzen Imperiums emporarbeiten, indem wir kämpfen, handeln und Rohstoffe abbauen. Wahlweise geht das sogar kooperativ mit anderen Spielern lokal oder online. Ein verlockendes, ganz schön großspuriges Versprechen - das Entwickler Boxelware aber halten kann!

Solo, on- und offline Koop

Die Galaxie von Avorion kann man entweder alleine und offline bereisen, aber auch im lokalen Koop-Modus oder online. Zum Testzeitpunkt sind hunderte Server online, teils PvE, teils PvP - die Spielerzahl schwankt aber. Wochentags sind abends etwa nur gut ein Dutzend Server mit mehr als zehn Spielern besetzt.

Weltall-Freiheit wie in Elite: Dangerous

In Avorion beginnen wir mit einer winzigen Drohne in einem friedlichen Startbereich des Weltalls und bekommen auch gleich unsere grundsätzliche Aufgabe serviert: Wir sollen ins Zentrum der Galaxie vordringen. Der Nabel des Weltraums wurde allerdings durch die Alien-Rasse der Xsotan abgeriegelt und nur mit dem titelgebenden Material Avorion können wir einen Antrieb basteln, der uns durch diese Sperre aus zerrissenem Subraum durchbringt. Also bauen wir unser erstes Schiff (dazu gleich mehr) und machen uns auf den Weg.

So geht die Reise los: Mit unserer Mini-Startdrohne, an der lediglich zwei Bergbau-Laser befestigt sind. So geht die Reise los: Mit unserer Mini-Startdrohne, an der lediglich zwei Bergbau-Laser befestigt sind.

Der Weg zum Ziel führt durch eine prozedural generierte Galaxie, eingeteilt in 1.000 x 1.000 Sektoren, zwischen denen wir per Hyperantrieb (und mit einer kurzen Ladepause) wechseln. Je näher wir dem Zentrum kommen, desto stärker werden Gegner wie Aliens, Piraten oder andere feindselige NPC-Fraktionen. Zudem setzen uns die Macher Barrieren in den Weg, sprich eine Handvoll besonders starker Zwischenbosse, die ab einem bestimmten Punkt zufällig in Sektoren auftauchen und die wir nur mit genügend Feuerkraft überwinden können.

Grundsätzlich geht es in Avorion also darum, immer bessere (und später auch gleichzeitig mehrere) Schiffe zu steuern bzw. zu kommandieren. Dafür braucht es einerseits Geld und Rohstoffe, andererseits Geschütztürme und Upgrades. Die kann man sich wie die unterschiedlich starken (und seltenen) Waffen oder Ausrüstung in einem Rollenspiel vorstellen.

Wie von Diablo & Co. gewohnt zeigt ein Farbcode die Qualität an. Bestimmte Geschütze sind etwa gegen Schilde besser als gegen Panzerung, und ein Handels-Upgrade zeigt in Stationen an, ob der Preis für Waren über dem durchschnittlichen Marktwert ist.

Im Inventar sammeln sich mit der Zeit allerlei Geschütze und Upgrades. Hier kann die Übersicht schnell verloren gehen, die Sortierfunktionen helfen aber ein Stück weit. Überschüssige Teile kann man entweder verkaufen oder im Bündel einschmelzen, um ein höherwertiges zu bekommen. Im Inventar sammeln sich mit der Zeit allerlei Geschütze und Upgrades. Hier kann die Übersicht schnell verloren gehen, die Sortierfunktionen helfen aber ein Stück weit. Überschüssige Teile kann man entweder verkaufen oder im Bündel einschmelzen, um ein höherwertiges zu bekommen.

Es wird ALLES simuliert

An dieser Stelle müssen wir die Beschreibung von Avorion allerdings etwas verkürzen, sonst wird dieser Text schlicht zu lang. Grundsätzlich simuliert der Weltall-Sandkasten nämlich so gut wie alles, was das Raumfahrer-Herz begehrt, also Handel, Kämpfe, Raumschiff- und Flottenbau sowie das Management von letzteren. Man kann Frachter überfallen und plündern, Kriege gegen Fraktionen (Teams oder Verbände von Raumschiffen und Stationen) führen, Asteroiden für Metalle farmen oder die Brocken gleich im Ganzen verkaufen und so weiter und so fort.

Nur ein Beispiel für den Detailgrad: Wir können von Fabriken Rohstoffe kaufen und an anderer Stelle möglichst mit Profit verscherbeln. Dafür lohnt es sich, ein Schiff mit großem Frachtraum zu fliegen sowie passende Radar- und Handels-Upgrades zu installieren.

Das können wir dann später mit KI-Piloten automatisieren. Oder die Ressourcen in einer selbstgebauten Fabrik gleich selbst weiter verarbeiten. Oder das Ganze gemeinsam mit anderen Spielern angehen. Kurz: Avorion skaliert quasi alle Tätigkeiten von Null bis ins Unendliche - und lässt uns dabei vor allem beim Raumschiffbau viel kreative Freiheit.

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