Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht verzeihen. Zum Beispiel wenn jemand die aufgebrauchte Klopapierrolle nicht mit einer neuen ersetzt oder die Milchtüte mit nur dem letzten Spuckschluck zurück in den Kühlschrank stellt. Oder aber, wenn Affen-Babys geärgert und verstoßen werden.
Genau das ist dem kleinen Makaken-Äffchen Punch passiert - also das Verstoßenwerden, nicht das mit der Milch. Aber Punch ist trotzdem nicht allein. Er lebt im japanischen Ishikawa Zoo und hat von dort aus die Welt erobert. Jetzt ist er sogar der Star seines eigenen Videospiels.
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Von Affen verstoßen, von Menschen geliebt
Punch hatte keinen leichten Start ins Leben. Nachdem er am 26. Juli 2025 das Licht der Welt erblickte, wurde er von seiner Mutter verstoßen, wie es bei Makaken-Affen manchmal vorkommt. Hier sprangen die Tierpfleger des Zoos ein und wenn sie mal nicht zur Stelle waren, gab es immer noch das Orang-Utan-Plüschtier von IKEA:
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Aber mit dem schlechten Verhältnis zur Mutter hörte es noch nicht auf. Als Punch größer wurde, versuchte er immer wieder Kontakt zu den anderen Affen der Gruppe aufzunehmen.
Leider stieß er auch hier auf taube Ohren und wurde immer wieder verscheucht und sogar körperlich richtig heftig angegangen. Letzteres ersparen wir euch mal, aber dieser Clip gibt euch einen Einblick in den Alltag von Punch:
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Auf Social Media fiebern die User mit dem kleinen Knirps mit und drücken ihm tausendfach die Daumen, dass er bald auch einen Platz zwischen seinen Artgenossen findet. Bis dahin könnt ihr stellvertretend für ihn in die Bresche springen und den Fieslingen in einem Videospiel den Garaus machen.
Punch wird zum Zoofighter
Der ehemalige Fortnite-Entwickler Richie Branson hat sich rasch ans Reißbrett gemacht und ein niedliches, kleines Browserspiel gezimmert. In Zoofighter spielt ihr selbst als Punch und verteilt Schellen an Angreifer, die von links und rechts kommen. Wenn ihr 100 Gegner auf die Bretter geschickt habt, passiert etwas. Was, verraten wir euch natürlich nicht.
Im »Learn More«-Tab des Spiels erfahrt ihr den Grund hinter der süßen Spielerei. Zoofighter versteht sich als Liebesbrief an Tiere, die ihr Dasein in Zoos fristen. Für Primaten sei es häufig besser, in Tierauffangstationen aufgepeppelt zu werden, als in Zoos, wo der Fokus auf dem Ausstellen der Tiere liegt.
Wildtiere benötigen größere, natürlichere Lebensräume und müssen vor Vernachlässigung und Gefangenschaft geschützt werden. Über den deutschen Tierschutzbund könnt ihr solche Auffangstationen auch in eurer Nähe finden.
Damit ist Zoofighter mehr als nur ein simples Fan-Game für einen viral gegangenen Zoo-Affen. Es ist auch gleichzeitig Kritik an den Lebensbedingungen, denen Tiere wie Punch ausgesetzt sind. So bleibt Punch vor allem ein Beispiel dafür, wie Einzelschicksale von Tieren Aufmerksamkeit erzeugen und Diskussionen über artgerechte Haltung anstoßen können.
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