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Fazit: Batman: Arkham Knight im Test - Immer noch flügellahm

Fazit der Redaktion

Dimitry Halley: Es ist ein Jammer mit diesem Arkham Knight. Auf Konsole habe ich das Spiel quasi ohne Pause bis zu 100 Prozent durchgespielt. Für mich wird es – und das kann ich absehen – eines der besten Spiele des Jahres. Die Story wird der Comic-Vorlage gerecht, die Atmosphäre Gothams ist großartig und das Kampfsystem ist nach wie vor genre-bestimmend.

Aber was haben Rocksteady und Warner diesem Spiel auf dem PC geschadet! Ich kann verstehen, dass sich eventuell nicht alle Fehler der Ursprungsveröffentlichung in ein paar Monaten beheben lassen. Immerhin wurde die ja von einem externen Studio verbrochen. Aber sich jetzt nochmal mit einem verbuggten Spiel bei Steam aufzustellen und nochmal Vollpreis dafür zu verlangen – das ist keine gute Geste. Da helfen auch die paar Gratisvorgänger nichts, die ohnehin jeder Serienfan in einem der unzähligen Sales schon abgestaubt hat.

Originalzitate von Kai und Heiko aus dem ursprünglichen Test:

Kai Schmidt: Ich liebe das Spiel, ehrlich! Allerdings nur auf den Konsolen. Bis Warner Bros. die technischen Probleme behoben hat, bleibt das auch so. Auch wenn das gleiche tolle Spiel drinsteckt, versaut die miese Technik das Erlebnis. Und deshalb gilt dieses Fazit auch nur für die wundervoll spielbaren Versionen für PS4 und Xbox One. Genau wie die beiden Vorgänger (ich weigere mich, Arkham Origins zur Rocksteady-Serie zu zählen) habe ich Arkham Knight geradezu verschlungen. Ein grandioser Abschluss der Rocksteady-Trilogie um den wohl bekanntesten Comichelden der Welt. Man merkt an allen Ecken und Enden, dass hier echte Fans am Werk waren, die es meisterlich verstehen, eine packende und zuweilen sehr dramatische Geschichte um den Comichelden zu stricken.

Ich habe gelacht, ich war angespannt, ich habe triumphiert, ich war den Tränen nahe … aber ich habe auch geflucht und den Controller beinahe gegen die Wand gepfeffert. Da ist dieser schwarze Fleck auf der strahlend weißen Weste von Arkham Knight. Jedes Mal, wenn ich in das Batmobil steigen musste, um wieder mal ein paar Drohnen plattzumachen, habe ich die Augen verdreht. Und so sehr ich die Idee der Stealth-Abschnitte im Auto auch mag, die schwammige Steuerung macht diese wunderschöne Idee kaputt und das Spiel zumindest für mich unnötig frustig. Komisch, denn mit den Fahrsequenzen in GTA 5 hatte ich beispielsweise keine Schwierigkeiten. Das schwer zugängliche Batmobil ist es letztlich, was das an sich famose Spiel für mich ein Stückchen runterzieht. Und das ist schade, denn ansonsten macht es eigentlich alles richtig. Aber wie gesagt (bisher) nur auf den Konsolen.

Heiko Klinge: Was für ein Glück, dass ich mir erst Weihnachten einen flotten Spiele-PC samt GTX970-Grafikkarte gegönnt habe! Dann muss ich ja meinen Meinungskasten zur PS4-Version nicht umschreiben, in dem Arkham Knight in den höchsten Tönen lobe. Auf meinem Rechner läuft's schließlich prima und spielerisch steht für mich persönlich das Open World Abenteuer sogar auf einer Stufe mit GTA 5! Aber so leicht kann und will ich es mir nicht machen. Es reicht schon, wenn es sich Warner Brothers und Rocksteady zu leicht machen.

Eine sorgfältige PC-Portierung eines technisch so anspruchsvollen Spiels ist nichts, was man nebenbei und offenkundig ohne Qualitätskontrolle von einem anderen Studio erledigen lässt. Es will mir nicht in den Kopf: Da schraubt Rocksteady solch ein fantastisches Spiel zusammen, und dann lassen sie es zu, dass nur die wenigsten PC-Spieler wirklich etwas davon haben? Es tut mir in der Seele weh, wie sich hier ein Meisterwerk selbst demontiert. Den Shitstorm hat Arkham Knight nämlich nicht verdient. Rocksteady und Warner Bros dafür umso mehr.

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