Battlefield 2042 soll »frei von Belästigung, frei von Cheating« werden

EA erklärt, dass man bei BF2042 ein sicheres und faires Umfeld schaffen will. Dafür greift die Initiative »Positive Play«.

von Christian Just,
22.06.2021 17:30 Uhr

Battlefield 2042 soll Partien ohne Cheater und toxische Spieler ermöglichen. Battlefield 2042 soll Partien ohne Cheater und toxische Spieler ermöglichen.

Das Ziel ist ambitioniert: EA und DICE wollen Battlefield 2042 »frei von Belästigung und Cheating« halten. Dies erklärte Design Director Daniel Berlin in einer Fragerunde bei Epic Games:

"In Bezug auf Anti-Cheat ist es uns wichtig zu sagen, dass es uns außerordentlich wichtig ist, dass unsere Spieler Spielsitzungen haben, die frei von Belästigung und frei von Cheating sind."

Allerdings lässt die Formulierung viel Interpretationsspielraum. Strenggenommen wäre das Ziel auch erreicht, wenn zumindest einige Partien ohne Cheater zustande kämen. Ideal wäre dagegen, wenn die meisten Partien sicher und fair wären.

Um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, verweist Berlin auf die EA-Richtlinien »Positive Play«. Darin werden Verhaltensregeln aufgestellt, die ein angenehmes und faires Miteinander sicherstellen sollen.

Was bedeutet Positive Play?

Die Gebote in EAs »Positive Play Charta« umfassen die folgenden Aspekte:

  • Kein toxisches Verhalten: Dazu zählt schädliches Verhalten wie rassistische Anfeindungen, Angriffe auf sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität/-ausdruck, Religion, Erbe, Herkunftsland et cetera oder unerwünschte sexuelle Annäherungsversuche und Nachrichten.
  • Fairness: Spieler sollen nicht schummeln und sich keinen unfairen Vorteil verschaffen.
  • Saubere Inhalte: Spieler sollen nur angemessene Inhalte teilen.
  • Lokalen Gesetzen folgen: Spieler sollen keine illegalen Handlungen im Spiel vollziehen. Dazu gehört Beleidigung, Verleumdung, Belästigung und Bedrohung.

Was passiert bei Verstößen? In der Charta wird also ein breites Spektrum an unerwünschtem Verhalten festgehalten, ähnlich wie in den Nutzungsbestimmungen und Community-Guidelines von EA-Spielen. Verstöße können mit temporären Kontensperrungen (Bans) geahndet werden, die in wiederholten und besonders schweren Fällen auch dauerhaft ausgesprochen werden können.

Wollt ihr wissen, welche Details in den Trailern zu Battlefield 2042 stecken? Wir haben sie für euch analysiert:

Battlefield 2042 - Trailer-Analyse: Das müsst ihr jetzt wissen! 23:10 Battlefield 2042 - Trailer-Analyse: Das müsst ihr jetzt wissen!

Wie könnte Anti-Cheat in Battlefield 2042 funktionieren?

Details zu den konkreten Maßnahmen gegen Betrüger in Battlefield 2042 wurden nicht genannt. Die Entwickler halten sich damit zurück, um Cheat-Entwicklern nicht in die Hände zu spielen. Allerdings wissen wir, dass DICE beim Vorgänger Battlefield 5 auf einen Mix aus Ingame- und Servertechnik wie Fairfight setzt, um Cheatern das Handwerk zu legen.

Außerdem brauchen die Entwickler auch Mithilfe aus der Community. Sprich, spielinterne Meldetools stehen bereit, um das Anzeigen auffälliger Spieler erleichtern. Das ist ein wichtiger Eckpfeiler, um die Cheater zu identifizieren und aus dem Spiel zu entfernen.

Wenngleich Battlefield 5 einige Beschwerden wegen Cheatern hatte, schien die Situation zumindest nicht so extrem zu sein wie beim Konkurrenten CoD Warzone. Hier spielt sehr wahrscheinlich der Faktor eine Rolle, dass Battlefield 5 kein Free2Play-Titel ist, welche traditionell stärker von Cheatern betroffen sind.

Ein Free2Play-Beispiel von EA wäre Apex Legends, das ebenfalls auf eine ganze Reihe von Anti-Cheat-Techniken setzt, unter anderem das geläufige Tool Easy AntiCheat. Es wäre denkbar, dass das Programm auch bei Battlefield 2042 zum Einsatz kommt.

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