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In Battlefield 6 gibt es aktives und passives Spotting: Wir erklären den Unterschied und wie beides funktioniert

Informationen sind in Battlefield genauso wertvoll wie gutes Aim, weswegen ihr unbedingt lernen solltet, wie Spotting im Spiel funktioniert.

Wie bekommt man die roten Markierungen auf die Gegner? Wir verraten es euch. Wie bekommt man die roten Markierungen auf die Gegner? Wir verraten es euch.

Im Fitnessstudio bedeutet Spotten, aufzupassen, dass sich jemand nicht mit einer Langhantel stranguliert. Battlefield-Spieler haben da weitaus mehr Verantwortung - okay, Scherzchen. Spotting, also Gegner zu markieren, gehört natürlich auch in Battlefield 6 zu den elementaren Spielmechaniken und ist extrem wichtig, um euch und eurem Team Infos über den Feind zu liefern. Wie das genau im neuesten Serienteil funktioniert, verraten wir euch.

So funktioniert Spotting in Battlefield 6

Battlefield 6 unterscheidet zwischen passivem und aktivem Spotting. Außerdem gibt es Unterschiede, wann ein Spieler auf der Mini-Map und in eurem HUD angezeigt wird. 

Dazu kommen noch Waffenaufsätze, die das Spotting beeinflussen. Klingt erstmal kompliziert, aber keine Sorgen, wir steigen da gemeinsam durch.

Passives Spotting

Taucht über einem Gegner eine orangerote Raute (oft auch als Diamond bezeichnet) auf, die nicht ausgefüllt ist, ist der Gegner nur für euch auf dem HUD zu sehen, nicht aber auf der Mini-Map.

Dieses passive Spotten passiert automatisch, wenn ihr euer Fadenkreuz nah an einen Gegner bewegt. Eine Taste müsst ihr nicht drücken. Das kann allerdings nur bis zu einer maximalen Entfernung von 25 Metern passieren und ihr braucht direkten Sichtkontakt zum Ziel.

Video starten 13:58 Battlefield 6 - Guide-Video: Das sind die 9 Multiplayer-Maps und so spielt ihr sie!

Aktives Spotting

Wenn ihr einen Gegner, ein Fahrzeug oder ein Gadget im Fadenkreuz habt (egal ob anvisiert oder nicht) und standardmäßig die Taste Q drückt, erscheint eine ausgefüllte Raute über dem Spieler und auch auf der Minimap.

Das bedeutet, das Ziel ist nicht nur für euch, sondern alle Teammitglieder, die Sichtkontakt haben, markiert. Die Markierung bleibt fünf Sekunden erhalten, doch sobald ihr das Ziel nicht mehr sehen könnt, verschwindet die Raute aus eurem HUD. Auf der Mini-Map bleibt sie aber bestehen. 

Eine Begrenzung bei der Reichweite scheint es nicht zu geben. Solange ihr Sichtkontakt habt, funktioniert das aktive Spotting. Ein schwarzer Pfeil, der entweder nach oben oder nach unten innerhalb der Raute zeigt, verrät euch übrigens, ob das Ziel sich oberhalb oder unterhalb von euch befindet.

Sonderfall Aufklärer

Die Recon-Klasse ist gemäß ihrer Rolle als Aufklärer im Vorteil beim Thema Spotting. Wenn die Scharfschützen aus Battlefield 6 einen Gegner mit dem Zielvisier in Sicht haben, wird dieser automatisch mit einer ausgefüllten Raute markiert und für das gesamte Team sichtbar.

Zudem können Aufklärer mit der Drohne aus der Luft eine Vielzahl an Gegnern auf einmal markieren, also mit einer ausgefüllten Raute versehen, und so dem Team wertvolle Infos liefern.

Die Recon-Klasse kann Feind automatisch aktiv spotten mit dem Merkmal »Zielsichten«. Die Recon-Klasse kann Feind automatisch aktiv spotten mit dem Merkmal »Zielsichten«.

Wie kann ich verhindern, entdeckt zu werden?

Wenn euch jemand mit der Q-Taste aktiv spottet, könnt ihr dagegen rein gar nichts tun. Eure besten Freunde sind dann gute Deckung, eine Rauchgranate oder einfach besserer Aim als der Gegner. Ihr könnt aber dennoch die Informationen beeinflussen, die ihr dem Gegner über eure Position verratet.

Wann immer ihr eine Waffe ohne Mündungsaufsatz abfeuert, taucht ihr als ausgefüllte Raute auf der Minimap eurer Gegner auf. Befindet ihr euch im Blickfeld eines feindlichen Spielers, werdet ihr auch für ihn in dessen HUD markiert.

Die einzigen Aufsätze, die daran etwas ändern, sind Mündungsfeuerdämpfer und Schalldämpfer. Alle anderen Verbesserungen haben keinen Effekt auf eure Sichtbarkeit.

Mündungsfeuerdämpfer Für diesen Aufsatz verbraucht ihr nur 15 Punkte, verschwindet aber auch nur von der Minimap.

Schalldämpfer Für 25 Punkte bleibt ihr bis auf eine kleine Einschränkung unentdeckt.

Der Mündungsfeuerdämpfer verhindert zwar nicht, dass ihr auf dem Mini-Map angezeigt werdet, gegnerische Spieler bekommen aber keinen automatischen Marker, selbst wenn sie euch im Blickfeld haben.

Es macht beim Thema Spotting keinen Unterschied, welchen der Schalldämpfer ihr benutzt. Wie auch bei der Mündungsfeuerdämpfer verhindern diese Aufsätze, dass ihr im HUD eines Gegners eine ausgefüllte Raute bekommt.

Ab einer Entfernung von über 15 Metern werdet ihr außerdem auch nicht mehr auf der Mini-Map angezeigt. Wenn ihr euch also im Häuserkampf befindet, schützt euch ein Schalldämpfer nicht davor, von Gegnern auf der Karte entdeckt zu werden.

Ihr bekommt übrigens Punkte fürs Spotten und sogar Assists gutgeschrieben, wenn jemand anders den von euch markierten Gegner erwischt. Mit Q lassen sich die meisten Objekte auf der Map pingen. Ihr könnt auch einfach einen Punkt auf der Map so mit einem grünen Marker versehen. Drückt ihr die Taste zweimal schnell hintereinander, erscheint ein roter Marker. So könnt ihr Mitspieler vor Gefahren warnen, auch wenn ihr sie nicht direkt spotten könnt.

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