Manchmal denke ich voller Nostalgie an Battlefield 4 zurück, den Shooter, der mich endgültig zum Fan der Reihe machte. Genau so einen Multiplayer-Shooter mit Modern-Military-Setting, riesigen Karten, Fahrzeugen und massig Waffenauswahl hatte ich mir dann immer wieder gewünscht. Battlefield 6 konnte diese Erwartungen leider nicht in jeder Hinsicht erfüllen, auch wenn es dank neuer Maps immer besser wird.
Season 4 macht jetzt mit Wasserkarten einen großen Schritt nach vorn. Ich durfte jetzt mit Wake Island schon den zweiten Teil der Season ausprobieren und besonders begeistert hat mich ein neuer Spielmodus, den es zuletzt in - ratet mal - genau, in Battlefield 4 gab!
Eroberung mal anders
Teil 2 von Season 4 erscheint am 18. August 2026, meistens sind die neuen Inhalte schon am Vormittag spielbar. Mit an Bord ist nicht nur ein meiner Meinung nach gelungenes Remake von Wake Island (probiert es unbedingt mal aus!), sondern auch der Spielmodus Carrier Strike. Das ist eine Neuauflage von Carrier Assault aus Battlefield 4, das sich wiederum den Titan-Modus aus Battlefield 2142 zum Vorbild nahm.
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Die vielleicht legendärste BF-Map kehrt in Battlefield 6 zurück und löst Nostalgie-Welle aus: »Ich fühle mich 10 Jahre jünger«
Ihr seht schon, der Spielmodus hat eine lange Geschichte und die Idee an sich ist simpel. Jede Seite hat in Battlefield 6 einen Flugzeugträger als Hauptquartier, das Ziel ist es, den Träger der Gegenseite zu zerstören. Dazu müssen wir die Mehrzahl von fünf Eroberungspunkten halten, von denen aus in regelmäßigen Abständen Raketen auf den feindlichen Träger abgefeuert werden.
Ist ein Flugzeugträger stark genug beschädigt, wird er verwundbar. Dann lässt er sich nicht nur mit Panzern und Flugzeugen beschädigen, sondern auch stürmen. Per Hubschrauber und Boot setzen wir Angriffstrupps ab, die strategische Ziele im Rumpf des Schiffes angreifen, ähnlich wie bei Rush. Gleichzeitig darf natürlich auch die Verteidigung des eigenen Flugzeugträgers nicht vernachlässigt werden und wir sollten weiterhin die Mehrzahl der Eroberungspunkte halten.
Für jemanden, der Durchbruch gerade in Battlefield 6 eher meidet, ist Carrier Strike eine großartige Abwechslung vom Eroberungsalltag: In der ersten Phase spielt sich der Modus noch wie die klassische Eroberung, verzichtet allerdings auf die vielen Flaggen, um die auf Tsuru Reef sonst gekämpft wird. Die Karte ist immer noch riesig, aber es ist deutlich entspannter, sich darauf zu konzentrieren, nur drei statt fünf Punkte zu halten.
Im zweiten Teil gibt es dann als Kontrast zum All-Out-Warfare intensive Infanteriegefechte an Bord des Flugzeugträgers. Wenn ich aber gerade noch in meinem Panzer sitze und erfolgreich an Land kämpfe, kann ich mich auch einfach weiter auf die Eroberungspunkte konzentrieren, oder mit meinen Geschützen direkt den feindlichen Träger unter Beschuss nehmen.
Die Kämpfe um den Träger selbst fühlen sich dank des konkreten Ziels (wir tauschen nicht nur ständig die Kontrolle über ein paar Buchstaben) bedeutungsvoller und dramatischer an als in einem normalen Eroberungsmatch. Es fühlt sich nochmal ganz anders an, sich mit der Unterstützung des Teams durch das Unterdeck des Flugzeugträgers zu kämpfen, eine Bombe zu platzieren und schließlich das ganze Ding hochgehen zu sehen.
Gerade in Zeiten, in denen Spielmodi einfach aus Suchfunktion von Battlefield 6 verschwinden, bin ich sehr glücklich, dass auch wieder ein neuer Modus - und dann noch so ein großartiger - dazukommt. Jetzt hoffe ich nur noch, dass Dice Carrier Strike nicht einfach wieder verschwinden lässt und einen dauerhaften Modus daraus macht. Spätestens mit dem Serverbrowser, der in Season 5 kommt, kann ich dann hoffentlich noch viele Flugzeugträger sprengen.
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