Vom Dorfbau zur Weltraum-Kolonie: Before We Leave denkt Aufbaustrategie größer

Das gewaltfreie Aufbau-Strategiespiel Before We Leave erinnert auf den ersten Blick an Civilization, setzt aber einen weit größeren Fokus.

von Christian Just,
18.04.2020 13:06 Uhr

Before We Leave - Gameplay aus dem interplanetaren Städtebau-Spiel 1:15 Before We Leave - Gameplay aus dem interplanetaren Städtebau-Spiel

Mit Before We Leave erscheint am 8. Mai 2020 ein neues Aufbau-Strategiespiel im Epic Store. Ähnlich wie in Civilization müssen wir unser Volk zu neuer Größe führen.

Auch der Grundaufbau mit Hexfeldern weckt Erinnerungen an die erfolgreiche 4X-Marke. Bei Before We Leave spielen wir aber nicht rundenbasiert, sondern in Echtzeit mit der Möglichkeit, zu pausieren. Außerdem fällt der Fokus ein gutes Stück größer aus.

So spielt sich Before We Leave

Hocharbeiten »von ganz unten«: Wir führen unser Volk von ihrem Versteck tief unter der Erde zuerst zurück an die Oberfläche und später sogar auf andere Planeten, die wir zu einem systemumspannenden Kolonie-Netzwerk verbinden. Welche katastrophalen Umstände dazu geführt haben, dass wir uns überhaupt unter die Erde zurückziehen mussten, lässt die Story zunächst offen.

Story aufdecken im Laufe des Spiels: Vielleicht haben sogar die uralten Weltenwächter mit unserem Exodus von der Oberfläche zu tun. Die Wächter können eine echte Bedrohung für unser Volk werden, wenn wir es nicht schaffen, »ihre Herausforderungen zu meistern«. Die Beschreibung im Epic Store deutet an, dass wir nicht zu gierig werden dürfen, während wir unsere Zivilisation entwickeln.

Dabei soll bewusst kein Stress aufkommen: Die Screenshots geben einen guten Eindruck, welche entspannte Stimmung Before We Leave verbreitet:

Before We Leave - Screenshots ansehen

(Weitgehend) friedliches Bauen

Bis auf die potenzielle Gefahr durch die Wächter haben wir es, anders als in Civ, nicht mit kriegerischen Nachbarn zu tun. Auf Kampf und Kriege verzichtet Before We Leave somit vollständig. Dafür kann ein Planeten fressender Weltraum-Wal für Gefahr sorgen! Wie wir das Wesen unter Kontrolle bekommen oder zufriedenstellen können, müssen wir noch herausfinden.

In Before We Leave bleiben wir also friedlich und kümmern uns um den Aufbau unserer Zivilisation. Zunächst wissen wir nicht viel (nur Kartoffeln sind uns bekannt, immerhin) und bauen nur kleine Hütten, um ein erstes Dorf aus der Taufe zu heben.

Später besiedeln wir andere Kontinente auf der kleinen Kugel, die unseren Planeten repräsentiert. Dabei müssen wir das Management der Ressourcen richtig beherrschen, um langsam aber stetig zu wachsen. Überdies müssen wir Faktoren wie die Umweltverschmutzung im Blick behalten:

Before We Leave fängt gemütlich an, wird aber im späteren Verlauf ganz schön komplex. (Screenshot aus der Beta-Version) Before We Leave fängt gemütlich an, wird aber im späteren Verlauf ganz schön komplex. (Screenshot aus der Beta-Version)

Durch das Ausbuddeln antiker Technologien schaffen wir es schließlich, aus unserer Ansammlung von Dörfern und Städten eine waschechte Weltraum-Kolonie zu machen. Wir besiedeln also auch andere Planeten und verbinden sie zu einem interplanetaren Netzwerk.

Je weiter Before We Leave voranschreitet, desto komplexer wird es. Das dürfte bei Aufbaufans, die nach einer neuen Herausforderung suchen, Hoffnungen wecken.

Epic hat sich übrigens ein weiteres neues Aufbauspiel exklusiv gesichert: In Industries of Titan besiedeln wir den Saturnmond Titan und errichten ähnlich wie in Sim City oder Cities: Skylines riesige Städte, die in IoT stark an Cyberpunk-Metropolen erinnern.

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