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Nur 24 Stunden später: Weltraum-Strategiespiel Beyond Astra zündet auf Kickstarter den Hyperantrieb

Bescheidene 10.000 Euro wollte ein neues, von Stellaris inspiriertes 4X-Strategiespiel von Fans einsammeln. Ziel erreicht! Jetzt widmet sich Beyond Astra Größerem.

Beyond Astra soll so etwas wie der kleine Bruder von Stellaris werden, hat aber viele eigene Ideen im Gepäck. Zum Beispiel einen deutlich detaillierteren Planetenaufbau. Beyond Astra soll so etwas wie der kleine Bruder von Stellaris werden, hat aber viele eigene Ideen im Gepäck. Zum Beispiel einen deutlich detaillierteren Planetenaufbau.

Gerade noch haben wir Beyond Astra zum ersten Mal gespielt und für gut befunden, da macht das 4X-Weltraumstrategiespiel mit schicker Grafik und bis zu 300 gleichzeitig simulierten Planeten schon wieder von sich reden.

Diesmal geht's aber nicht um die Steam-Demo, sondern um eine gleichzeitig gestartete Kickstarter-Kampagne. Per Crowdfunding will der französische Entwickler vor Release Spenden sammeln, um Beyond Astra besser und größer zu machen.

Bisher scheint das zu gelingen: Das erste (bescheidende) Ziel wurde innerhalb von 24 Stunden nach Beginn der Kampagne übertroffen.

Schlachten Schiffseditor Schlachten Schiffseditor

Die Raumschiffe in den Echtzeit-Gefechten von Beyond Astra stattet ihr zuvor selbst mit Geschütztürmen, Schilden und Antrieben aus.

Um wie viel Geld es geht und was ihr dafür bekommt

Die 10.000 Euro, um die Nebule Games für Beyond Astra gebeten hat, sind im Vergleich zu den Millionensummen während des größten Kickstarter-Hypes vielleicht nicht die Welt. Doch heutzutage haben es Videospiele auf der Plattform schwer; Brettspiele dominieren den Markt.

Inzwischen steht das Projekt bei über 14.000 Euro, die um die 200 Spender Nebule Games zugesagt haben. Das Geld soll bei der Umsetzung zahlreicher Ideen helfen, die für das aktuelle Budget von Beyond Astra zu groß sind.

Als erstes Stretch Goal werden ab 35.000 Euro drei zusätzliche Biome für die vollständig in 3D modellierten Planeten integriert. Wie ihr von den Himmelskörpern zur Galaxiekarte und zurück springen könnt, ist beeindruckend:

Video starten 0:43 Im Weltraum-Strategiespiel Beyond Astra reisen wir vom Planet zur Galaxiekarte

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 13. November 2024. Natürlich gibt es Belohnungen für Backer, etwa eine physische Collector's Edition mit kleinem Raumschiffmodell ab 350 Euro.

Warum ihr euch auf Beyond Astra freuen solltet

Auch wenn ihr dem Projekt kein Geld spendet: Beyond Astra könnte ein sehr spannender Genre-Vertreter für Fans von 4X-Spielen und Menschen mit Science-Fiction-Fimmel werden. Ihr erstellt anfangs eure eigene Zivilisation in einem Baukasten und brecht von eurer Heimatwelt zu den Sternen auf.

Im Anschluss besiedelt ihr andere Planeten, errichtet Städte, erforscht Technologien, baut euer Militär auf und etabliert diplomatische Beziehungen zu anderen Spezies. Um eine Partie zu gewinnen, müsst ihr in einer von sieben Kategorien Erster werden, unter anderem beim Kultursieg oder indem ihr die bestimmende Religion der Galaxie gründet.

Der Start Wie in Stellaris könnt ihr eure eigene Fraktion erstellen oder eine der vorgefertigten Spezies übernehmen und anpassen.

Nahansicht Die Größenverhältnisse der Planeten sind nicht ganz realistisch, aber dafür könnt ihr übergangslos von einem Winkel des Universums zum anderen springen.

Übersicht Die stufenlose Zoom-Funktion ist faszinierend. Beyond Astra setzt auf die Unreal Engine und kann aktuell bis zu 40 Sonnensysteme pro Karte darstellen.

Ein Politiksystem mit Gesetzen und Parteien sowie Bedürfnisse eurer Bevölkerung sollen euch auch dann beschäftigt halten, wenn gerade keine Raumschlacht eure Aufmerksamkeit fordert. Aber die gibt's natürlich auch und sie laufen in Echtzeit ab. Anders als in Stellaris könnt ihr dabei selbst Befehle geben.

Auf Steam gibt's aktuell eine Demo zu Beyond Astra, eine erste Einschätzung lest ihr auf GameStar Plus. Dort findet ihr auch einen Test zur Raumschiff-Alternative Sins of a Solar Empire 2:

Der Release von Beyond Astra ist für 2025 geplant. Entwickler Nebule Games besteht aktuell aus zwei Festangestellten; die Programmierarbeit ruht auf den Schultern einer einzigen Person.

Eine Besonderheit des Spiels: Statt Gefechte in einem komplett dreidimensionalen Raum wie bei Homeworld stattfinden zu lassen, bewegen sich Raumschiffe auf einer von drei horizontalen Ebenen. Dabei können Geschütztürme einzelne Torpedos abfangen und Subsysteme gezielt ins Visier genommen werden.

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