Wer heutzutage in fremde Welten abtauchen will, hat etliche Möglichkeiten. Es gibt Filme, Serien, Musik und Videospiele, aber selbst eines der ältesten Medien überhaupt ist nicht wegzudenken: Bücher.
Die kommen in allen Formen und Farben. Wer es klassisch mag, kauft sich dicke Wälzer direkt im Laden. Wer Platz sparen will, greift zum E-Book und wem Lesen gar nicht taugt, für den sind Hörbücher vielleicht die Lösung. Mittlerweile habt ihr also viele Möglichkeiten, die Werke von Schriftstellerinnen und Schriftstellern zu konsumieren.
Wir wollen von euch wissen: Seid ihr Team Hörbuch hören oder Team Buch lesen?
Seit wann gibt es Hörbücher?
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden sogenannte Hörbilder auf Tonwalzen und Wachsplatten gespeichert. Darauf wurden zum Beispiel historische Schlachten inszeniert, wie 1890 Die Beschießung von Paris.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es mit dem Phonographen zu einer Revolution der Audiomedien und Schallplatten wurden marktfähig. Neben Musikern arbeiteten dann auch Kabarettisten und Schriftsteller für Schallplattenfirmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die ersten richtigen Hörbücher mit Klassikern produziert, darunter Goethes Faust und Schillers Kabale und Liebe.
So richtig geboomt hat der Hörbuch-Markt aber noch nicht. Der Durchbruch in Deutschland kam erst 1990, als der WDR gemeinsam mit dem Goldmann Verlag Krimihörspiele herausbrachte. 1993 wurde der Hörverlag (DHV) gegründet, der 2005 einen Umsatz von 16 Millionen Euro machte. Unter ihm erschien 2008 beispielsweise Harry Potter, von dem 3,2 Millionen Exemplare verkauft wurden.
In den 2000ern ging es dann rasant bergauf. 2004 wurde die Download-Plattform Audible gegründet, die in den nächsten Jahren immer weiter wuchs. 2018 stieg Google mit Google Play den Markt ein, mittlerweile gibt es etliche Plattformen, die Hörbücher anbieten, wie der iTunes Store, Bookbeat und auch Spotify.
Aber egal, ob ihr Bücher hört oder lest: Ihr seid mit dem Hobby alles andere als allein. Nachdem ihr abgestimmt habt, verratet uns auch unbedingt, wie ihr zu der Entscheidung gekommen seid.
Habt ihr schon immer lieber das eine oder das andere Medium genutzt oder könnt ihr beiden etwas abgewinnen? Wo seht ihr die Vor- und Nachteile? Wir sind auf eure Kommentare gespannt!
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