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Fazit: Call of Duty: Ghosts im Test - Leider geil und abgenutzt

Fazit der Redaktion

Christian Schneider: Call of Duty: Ghosts zieht alle Register, lässt die Erfolgsformel der Serie dabei aber unberührt. Genau wie seine Vorgänger ist Ghosts damit ein sehr guter Ego-Shooter, ob nun in der effektreich durchinszenierten Solo-Kampagne oder den facettenreichen und oft frenetischen Online-Modi. Ghosts ist aber auch ein typisches Fließbandprodukt. Wer also nach markanten Innovationen sucht, muss wohl warten, bis die Verkaufszahlen der Reihe spürbar sinken. Vorher gibt es für Publisher und Entwickler schlicht keinen Grund zum Handeln.

Trotz der wie üblich recht kurzen Solo-Kampagne ist Ghosts aber ein üppiges Spielepaket. Mit den - wenn auch wenig originellen - Multiplayer-Modi kann man sich monatelang beschäftigen, die Kampagne ist abwechslungsreich, wenn auch seicht in Sachen Story, und der »Extinction«-Modus führt ein neues Spielgefühl in die Serie ein. Neuerungen wie die dynamischen Map-Elemente bleiben dabei bislang allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurück. Wer also einfach mehr Call of Duty auf hohem Serienniveau möchte, ist hier genau richtig. Wer mit der Serie bislang nichts anfangen konnte, oder nicht mehr kann, den werden die Ghosts mit ihrem ersten Auftritt aber wahrscheinlich nicht bekehren können.

Petra Schmitz: Eine gewohnt fetzige Solo-Kampagne (mit übrigens hitverdächtigem, weil total überdrehtem Ende) trifft auf einen so umfang- wie ideenreichen Mehrspieler-Modus. Natürlich ist das unterm Strich alles Serien-Standard, aber am Ende zählt für mich der Spaß. Und den macht Ghosts gewaltig. Zumindest, wenn man - wie ich - auf kleinere Infanterie-Kloppereien mit gehörig Tempo steht.

Allerdings sollte ich addieren, dass sich Infinity Ward wie schon Treyarch im letzten Jahr nicht mit Ruhm beim Map-Design bekleckert hat, interaktive Level-Elemente hin oder her. Einen potenziellen Klassiker oder zumindest eine Karte, die ich immer und immer wieder spielen könnte, habe ich bisher noch nicht entdeckt. Ist vielleicht auch besser so, immerhin fällt eine Kartenauswahl dank fehlendem Serverbrowser ohnehin flach. Grrrrr …

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