Call of Duty: WW2 - Entwickler erklärt Verzicht auf 9vs9-Modus Ground War

Auf Reddit hat sich der Chefentwickler von Call of Duty: WW2 über die bestehenden Spielmodi im Multiplayermodus geäußert. Seiner Meinung nach wird die Spielerbasis durch zu viele Modi zu sehr aufgesplittet.

von Martin Dietrich,
09.01.2018 14:50 Uhr

Call of Duty: WW2 wird wohl in näherer Zukunft erstmal keinen Ground-War-Modus bekommen. Call of Duty: WW2 wird wohl in näherer Zukunft erstmal keinen Ground-War-Modus bekommen.

Seit Call of Duty 4: Modern Warfare bietet der Spielmodus »Ground War« Matches in CoD für bis zu 18 Spieler und ist damit der Multiplayer-Modus mit der höchsten Spielerzahl der Reihe.

Viele Fans vermissen ihn jedoch im aktuellsten Ableger, Call of Duty: WW2. Sledgehammer-Chef Michael Condrey hat jetzt auf Reddit (danke an mp1st) über die Gründe für die Abwesenheit von »Ground War« gesprochen.

Laut Condrey würden die 9vs9 Matches das Spawn-System zu sehr in die Knie zwingen und letztendlich zu Frustration führen, da die Karten im Spiel nicht für diese Spielerzahlen designt wurden:

"Die Wahrheit ist, dass Karten, die auf Balance, Flow und gute Spawns für 6vs6 aufgebaut sind, bei 9vs9 traditionell nicht unsere Erwartungen erfüllen. […] Wir haben erwogen, Karten speziell für den Ground War zu erstellen, wie für den War-Mode, aber das war während der Entwicklung aufgrund unserer anderen Ambitionen für den Multiplayer nicht möglich."

Trotzdem möchte der Entwickler eine spätere Einführung nicht komplett ausschließen. Aktuell hätten aber andere Inhalte Vorrang. Viele Fans schreiben jedoch als Antwort an Condrey, dass sie gerade das Chaos bei »Ground War« geliebt haben und deswegen eine Rückkehr fordern.

Call of Duty: WW2 - Vorschau-Trailer zum ersten DLC »Resistance« 5:23 Call of Duty: WW2 - Vorschau-Trailer zum ersten DLC »Resistance«

Nur die beliebtesten Modi

Im Thread spricht er außerdem über die anderen Multiplayer-Varianten. Die Kritik an zu wenigen Modi kann Condrey nicht verstehen, da zu viele Optionen letztlich das Matchmaking negativ beeinflussen würden:

"Grundsätzlich wird eine festgelegte Anzahl von Spielern auf alle angebotenen Modi aufgeteilt. Eine große Anzahl von Modi führt zu längeren Wartezeiten in der Lobby oder zu weniger idealen Pings für die weniger beliebten Spielmodi, die durch die Notwendigkeit, das Lobby-Matchmaking in allen Regionen und Zeitzonen zu betreiben, noch verschärft werden."

Zu viele Spielmodi könnten darüber hinaus den Spieler überfordern und die Zugänglichkeit einschränken, erklärt der Entwickler. Sledgehammer hätte bei der Entwicklung stattdessen darauf geachtet, nur die beliebtesten und spannendsten Modi zu integrieren.

Im Rahmen von DLCs und speziellen Events sei man trotzdem bereit, neue Modi einzuführen. So war beispielsweise die Spielvariante Gun Game im Dezember 2017 kurzzeitig während des Winter-Siege-Events und der Winter-Carentan-Moshpit-Playlist verfügbar.

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