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Die Entwickler des unangefochtenen GOTY-Gewinners 2025 hatten vorab eine Metacritic-Prognose für ihr Spiel - aber die lag weit daneben

Clair Obscur: Expedition 33 hat sowohl Spieler als auch Kritiker vollkommen überrascht. Selbst die Entwickler haben mit dem Erfolg nicht gerechnet.

So schockiert haben die Entwickler wohl auch geguckt, als sie das überwältigende Feedback zu Clair Obscur: Expedition 33 erhalten haben. So schockiert haben die Entwickler wohl auch geguckt, als sie das überwältigende Feedback zu Clair Obscur: Expedition 33 erhalten haben.

Dass ein kleines Studio aus Ex-Ubisoft-Mitarbeitern das Spiel des Jahres 2025 entwickeln würde, damit hat wohl kaum jemand gerechnet - inklusive der Macher selbst! Wie die Chefs von Sandfall Interactive nämlich verraten, haben die beiden und auch die anderen Mitarbeiter mit einem deutlich ausgeglicheneren Feedback für Clair Obscur: Expedition 33 gerechnet.

Der Co-Gründer des Studios, Francios Meurisse, erzählt in einem Interview mit Edge Magazine (via gamesradar), dass sie ein halbes Jahr vor Release mit 80 Punkten gerechnet haben.

Unser offizielles Ziel gegen Ende der Produktion war es daher, 85 Punkte bei MetaCritic zu erreichen, und wir haben in den letzten Monaten einige großartige zusätzliche Arbeit geleistet und uns darauf konzentriert, die Qualität zu verbessern.

Auch der Art Director, Nicholas Maxson-Francombe, bestätigt das und fügt hinzu: 

Wir haben Wetten auf die Metacritic-Bewertung abgeschlossen. Ich glaube, die meisten von uns hatten etwa 80 Punkte im Visier. Wir fanden, dass es ein ziemlich gutes Spiel war. Wir waren ziemlich stolz auf das, was wir geschaffen hatten, aber selbst wenn die Verkaufszahlen [ziemlich niedrig gewesen wären], wären wir zufrieden gewesen.

Video starten 17:37 Wo Clair Obscur herkommt, gibt's noch viel mehr tolle Spiele! - Rückkehr der Double-A-Games

Der Riesen-Erfolg in Zahlen

Letztlich haben die Mitarbeiter deutlich zu niedrig gepokert, immerhin ist der Metascore von Clair Obscur: Expedition 33 bei starken 92 Punkten angekommen, mit dem User-Score von 9,6 ist das Rollenspiel sogar auf Platz 1 der bestbewerteten Spiele bei Metacritic! Auf Steam sind 95 Prozent der Rezensionen positiv, und bei den Game Awards hat das Ausnahmespiel in neun Kategorien gewonnen. Zwei andere Awards mussten sie nachträglich aber zurückgeben.

Warum die Entwickler so zurückhalten bei der Einschätzung ihres eigenen Spiels waren, verrät Der Lead Programmer Tom Guillermin:

Es ist schwer zu beurteilen, wie gut [das Spiel] ist, weil man von den ersten Versionen, die man sieht, beeinflusst ist, die sehr grob sind, mit roboterhafter Text-to-Speech-Funktion anstelle von Schauspielern und solchen Dingen.

Auch Meurisse gibt zu, die Erwartungen bewusst gedämpft zu haben:

Ein Teil meiner Arbeit besteht darin, immer ›mit dem Schlimmsten zu planen und auf das Beste zu hoffen‹, daher habe ich mir selbst verboten, zu große Hoffnungen zu hegen. Ein Großteil meiner Arbeit besteht darin, die Erwartungen des Teams zu managen, daher habe ich mir während der gesamten Produktion viele schreckliche Szenarien ausgemalt, wie alles schiefgehen könnte. Aber die Mühe hat sich gelohnt, denn wir haben unsere besten Erwartungen bei Weitem übertroffen.

Denkt ihr, wir werden 2026 einen Überraschungshit auf einem ähnlichen Level erleben oder rechnet ihr mit einem weniger ereignisreichen Jahr? Natürlich würde sich hier nun auch die Frage nach dem nächsten Game of the Year anbieten, mit GTA 6 in der Pipeline gibt es aber natürlich schon einen klaren Favoriten. Aber was wäre eure Nummer 2 für 2026? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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