Eine Ankündigung zum nächsten Call of Duty hat es bisher nicht gegeben - und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Der Grund dafür liegt in Call of Duty: Warzone, dem Activision aktuell und in den nächsten Wochen die volle Aufmerksamkeit schenken will.
Wohin geht die Reise von Call of Duty in diesem Jahr? Gerüchte und vermeintliche Leaks hat es zuletzt oft gegeben. Wir fassen diese für euch hier zusammen:
Dies gibt zumindest Activision-Präsident und Call-of-Duty-Chef Robert Kostich in einem Interview mit Venturebeat zu Worte. Eine frühe Ankündigung des nächsten Serienteils wird es nicht geben.
Reveal wohl wie bei Black Ops: Cold War
In der Vergangenheit wurden die meisten Call of Dutys im April oder Mai des jeweiligen Jahres angekündigt - bis Call of Duty Black Ops: Cold War kam und erst Ende August 2020 innerhalb von Warzone vorgestellt wurde.
Einen Plan, den Activision wohl auch in diesem Jahr verfolgt. Dies deutet zumindest Kostich auf die Frage, wie es um die Ankündigung des nächsten Serienteils steht, an:
"Wie ihr das letzte Jahr gesehen habt, haben wir einige coole Dinge unternommen, um die Enthüllung von Black Ops in Warzone zu integrieren. Das sind die Dinge, die wir inszenieren und unserer Community bieten wollen, damit sie innerhalb ihres Spielerlebnis Call of Duty selbst entdecken."
Fokus auf Warzone: Aktuell konzentriere sich der Publisher zudem auf die Season 3 von Warzone, bei dem unter anderem die Karte Verdansk gründlich überarbeitet wurde. Der Fokus liegt derzeit schlichtweg auf dem 100 Millionen Spieler schweren Battle Royale.
Die Enthüllung des nächsten Call of Dutys werde deshalb erneut später stattfinden als gewohnt, aber das sei alles »Teil eines größeren Plans, um die Community mitzunehmen«, so Kostich.
Warzone als »Metaversum« für CoD
2:40
CoD Warzone: Season 3 - Actionreicher Trailer stellt neue Map Verdansk '84 vor
Ob das bedeutet, dass auch CoD 2021 irgendwann Teil von Warzone wird, lässt Kostich im Interview offen. Man habe jedoch bereits zwei verschiedene Universen innerhalb der Spielereihe kombiniert und auch in Zukunft gäbe es genügend Möglichkeiten, um eine Art »Call of Duty Metaversum« zu etablieren.
Warzone als Spiel biete den Entwicklern die Möglichkeit, jederzeit Änderungen vorzunehmen, die permanent oder nur zeitlich begrenzt hinzugefügt werden können. Auch vor etwaigen Szenarienwechseln macht der Shooter keinen Halt, wie aktuell Verdansk '84 zeigt:
Was bedeutet das für die Zukunft? Auch wenn Call of Duty: Warzone immer mehr zum Fokus von Activision wird, möchte der Publisher auf die jährlichen neuen Serienableger genauso wenig verzichten, wie auf Call of Duty: Mobile. Ganz im Gegenteil: Sämtliche Entwicklerstudios würden derzeit expandieren, um die Marke noch stärker auszubauen.
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