Diese Hater da draußen mal wieder. Kaum veröffentlicht Call of Duty: Black Ops 7 eine große neue Kooperation mit der Fallout-Serie von Amazon, schon gibt's wieder Stunk. Die Daumenrate unter dem YouTube-Trailer steht bei über 30 Prozent negativ, auch auf Reddit meckern viele frustrierte Fans.
»So etwas will ich nicht in CoD, sondern in Fortnite«, schreibt User Traditional_Dot_1215. MGfreak unterstreicht das: »Call of Duty ist mittlerweile einfach eine Werbefläche, wer genügend zahlt, darf das eigene Franchise dort reinpacken.«
Dass ihr plötzlich ingame als Lucy, Ghul oder in einer Powerrüstung rumrennen könnt, ist den Leuten zu abgedreht.
Diese Kritik ist natürlich Humbug.
Ja, streng genommen haben die Treyarch-Devs nach der harschen Kritik an den albernen Beavis-and-Butt-Head-Skins aus Black Ops 6 Besserung gelobt. Und ebenso streng genommen haben die Verantwortlichen vielleicht sowas gesagt wie:
Wir wissen, dass es in letzter Zeit viele Diskussionen über die Identität von Call of Duty gegeben hat. Einige von euch haben gesagt, dass wir uns von dem entfernt haben, was Call of Duty ursprünglich ausgemacht hat: immersiv, intensiv, brutal und in vielerlei Hinsicht bodenständig. Dieses Feedback trifft uns und wir nehmen es ernst. Wir hören euch. Black Ops 7 muss sich authentisch nach Call of Duty und seinem Setting anfühlen.
Was die Hater aber nicht verstehen: Die Devs bedienen sich hier des Stilmittels der elliptischen Auslassung. Was wirklich gemeint war: Black Ops 7 muss sich in den ersten drei Wochen nach Release authentisch nach Call of Duty und seinem Setting anfühlen. Danach sieht die Sache anders aus.
Exakt diese Strategie fahren die CoD-Studios seit Jahren. Außerdem haben Black Ops 7 und Fallout ja echt super viel gemeinsam. Zum Beispiel, ähm... spielt beides in der Zukunft und in beiden Franchises gibt es Schusswaffen. So.
Was steckt im neuen Fallout-Event?
Aber mal Scherz beiseite: Das Fallout-Event ist dieses Mal deutlich umfangreicher als noch vor ein paar Jahren bei Modern Warfare 3.
Statt bloß Standard-Operatoren sau teure Fallout-Skins überzustülpen, gibt's jetzt diverse Fallout-spezifische Modi, die ihr kostenlos ausprobieren könnt.
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In Call of Duty: Black Ops 7 könnt ihr ab jetzt Fallout-Charaktere spielen
- Im regulären Multiplayer gibt's den neuen Ghul-Modus, eine Variante von Infected, in der die Ghule probieren, die normalen Spielerinnen und Spieler zu infizieren, bis am Ende idealerweise jeder Feind zum Ghul mutiert ist.
- Ebenfalls im regulären Multiplayer findet ihr den Modus S.P.E.C.I.A.L.-Mayhem: Hier lassen erledigte Gegner Power-Ups fallen, die euch beispielsweise mehr Leben oder schnellere Nachladegeschwindigkeit verpassen. Allerdings müsst ihr parallel RAD-Aways einsacken, damit eure Strahlung nicht zu sehr steigt.
- Im Endgame-Koop erwartet euch die Todesklauenjagd: Irgendwo auf der Map laufen Deathclaws aus Fallout herum und ihr müsst sie umpusten. Idealerweise habt ihr einen ordentlichen Kampfwert von 45+.
- In Zombies könnt ihr zeitlich befristet den neuen Project-R.A.D.S.-Modus ausprobieren, eine Survival-Variante mit Strahlung und allerlei anderen Fallout-Gimmicks.
- Es gibt eine saisonal angepasste Variante von Nuketown namens Vault Town.
- Warzone bekommt den zeitlich begrenzten Modus Powerrüstung Royale. Dort landen Dreierteams in der Zone, müssen mit Aufträgen ihren Rüstungskern aufladen und können dann überall auf der Map in eine mächtige Powerrüstung steigen.
Darüber hinaus gibt's natürlich noch diverse Events, Belohnungen und so weiter, darunter einen zeitlich befristeten Mini-Battle-Pass, dessen Premium-Variante euch rund 10 Euro kostet.
In den Kommentaren finden sich übrigens auch viele Stimmen, die die neuen Skins cool finden – es ist nicht so, als stünde die ganze Community geschlossen gegen solche Bundles.
Das Event dauert noch bis etwa Ende Januar 2026, ihr habt also reichlich Zeit, den ganzen Krams auszuprobieren. Aber verratet uns mal, wie ihr zu dem Fallout-Event steht? Habt ihr Bock? Oder eher nicht so?
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