CoD Warzone 2: Laut neuer Leaks wird der Nachfolger komplett anders - und das klingt riskant

Dank Leaks, gibt es wieder viele Informationen zum Gameplay. Sollten sie sich als wahr herausstellen, könnte es den Battle-Royale-Titel massiv verändern.

von Rémy Bournizel,
19.05.2022 14:42 Uhr

Es vergeht kaum eine Woche, in der es nicht neue Leaks zu Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone 2 gibt. Neben einem kurzen Clip, welcher Ingame-Szenen von MW 2 zeigen soll, gibt es auch einen YouTuber, der viele Gameplay-Änderungen in seinem Video sammelt. Was gerade frisch durchgesickert ist und was das für die Fortsetzung des Battle Royales bedeuten könnte, klären wir in diesem Artikel.

Vorsicht, Leak: Die folgenden Informationen sind mit Vorsicht zu genießen, da sie bisher noch nicht von offizieller Seite bestätigt wurden.

Schon vor den aktuellen Leaks gab es einige inoffizielle Infos. Wir haben alle grundlegenden Informationen für euch in unserem CoD Warzone 2 Hub zusammengefasst:

Soll 2023 erscheinen und ein ganz neues Spiel werden   60     0

CoD Warzone 2

Soll 2023 erscheinen und ein ganz neues Spiel werden

Was zeigt uns das geleakte Gameplay?

Woher stammen die Informationen?

  • TheMW2Ghost hat einen kurzen Clip geteilt, der echtes Gameplay-Material aus Modern Warfare 2 zeigen soll.
  • NerosCinema hat ein sechsminütiges Video über Warzone 2 hochgeladen, in dem er verschiedene Leaks thematisiert, die er angeblich von einem Insider bekommen haben soll.
  • Tom Henderson, ein vertrauenswürdiger Branchen-Insider möchte viele der angeblichen Informationen zu Modern Warfare 2 und Warzone 2 bestätigen.

Ich will nicht um den heißen Brei herumreden, aber vieles davon ist wahr.

Ich nehme an, dass es einige Unstimmigkeiten gibt, weil sich die Quelle nicht an genaue Details erinnern kann… Aber ja, es scheint eine Riesenladung Leaks anzustehen.

Tom Henderson via Twitter
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Geleakter Clip gibt nur wenige Informationen preis: Auf Twitter wurde auch ein kurzer Ingame-Clip geleaked, welchen Henderson als echt bezeichnet. In dem kurzen Video sieht man allerdings nur, wie ein Spieler seine Waffe nachlädt und sie anschließend untersucht. Die Waffe und das Equipment bestätigen offenbar das moderne Setting.

Die Umgebung gibt allerdings nur wenig Aufschluss, da man nur etwas Rasenfläche, ein paar Bäume und den Rand einer Steppe in der Umgebung sieht. Das Video wurde inzwischen bereits wegen Urheberrechtsverstößen entfernt, was wiederum für die Echtheit des Clips spricht. Laut Henderson stammt das Material in etwa aus dem Dezember 2021 und repräsentiert nicht den heutigen Stand der Entwicklung.

Loadouts wohl schwieriger zu bekommen: Loadouts , welche ein Alleinstellungsmerkmal von Warzone sind, wird es zwar immer noch geben, jedoch sollen Spieler in Warzone 2 dafür sogenannte Strongholds abschließen müssen. Strongholds könnten bestimmte Orte auf der Map sein, bei denen Spieler auf KI-Gegner treffen und zum Beispiel eine Bombe entschärfen müssen. 

Rüstungsplatten benötigen eine Tasche: In Warzone 2 sollt ihr die Platten bald nicht mehr einfach so einsetzen können. Vorher müsst ihr erst noch eine passende Tasche auf der Karte finden. 

Begrenztes Inventar: Zukünftig sollen Spieler einen Rucksack bei sich tragen, der nur noch begrenzt Platz für Gegenstände bieten soll, klingt nach Tarkov. Weitere Waffen können zwar immer noch mitgenommen werden, verbrauchen aber viel Platz.

Weitere kleine Änderungen, die angeblich kommen:

  • Die sogenannten Pro-Perks (Perks, die man aufleveln kann) sollen in Warzone 2 und somit auch in Modern Warfare 2 zurückkommen.
  • Ein Schießstand, wo ihr Loadouts und Waffen ausprobieren könnt. Diesen Wunsch äußern Fans schon lange.
  • Waffen sollen nur noch fünf anstatt acht Plätze für Aufsätze bekommen.
  • Slide-Canceling soll es nicht mehr geben. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der ihr aus dem Rutschen direkt in den Taktik-Sprint wechseln könnt.
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Alte Schauplätze aus Modern Warfare 2 kehren in Warzone 2 wohl zurück: Wie wir es auch schon aus dem aktuellen CoD Warzone kennen, werden auch in dem neuen Ableger einige der alten Klassiker in Warzone 2 zurückkehren. Unter anderem: Afgan, Terminal, Quarry und Highrise.

Warzone 2 und der neue DMZ-Modus könnten dieselbe Karte bekommen: Aus verschiedenen Quellen wollen die Leaker erfahren haben, dass die Maps aus beiden Modi dieselben sein sollen. Die erhaltenen Screenshots aus den letzten Monaten sollen das bestätigen. Dabei könnte Verdansk zu einem späteren Zeitpunkt einen Weg zurück ins Spiel finden.

Einer der Leaker soll auch schon einen Teil der Karte von Warzone 2 gesehen haben und hat diese händisch nachgezeichnet. Bis auf die verschiedenen Icons, Straßen und einem Fluss ist aber noch nicht viel zu erkennen. Bei dem Waffensymbol könnte es sich aber um eines der besagten Strongholds handeln:

Disclaimer: Dies ist ein Remake, das auf dem tatsächlichen Kartenbild basiert. Nicht das eigentliche Bild selbst. (Offensichtlich)

TheMW2Ghost auf Twitter
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Was ist bisher zu MW2 und Warzone 2 offiziell bekannt?

Activision lässt sich bisher nur wenig in die Karten schauen und hat noch nicht allzu viele Informationen mit uns geteilt. Jedoch haben wir für euch alles Wichtige über Modern Warfare 2 zusammengefasst. Dasselbe gilt für den neuen DMZ-Modus, der stark an Escape from Tarkov angelehnt sein soll.

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Unsere Experteneinschätzung

Rémy Bournizel
Rémy Bournizel

Die Entwickler versuchen anscheinend, das Gameplay im Battle-Royale-Ableger Warzone 2 etwas zu entschleunigen und dem Survival-Aspekt wieder eine gewisse Stärke zu verleihen. Das beginnt schon bei kleinen Änderungen wie den Rüstungsplatten. Eine extra Tasche finden zu müssen, um Platten anlegen zu können, verstärkt wieder den Drang, Häuser und Kisten zu durchsuchen. Dasselbe gilt für den begrenzten Platz, welcher in anderen Battle-Royale-Titeln Standard ist. Gedankenverloren alles einzusammeln, was bei drei nicht auf dem Baum ist, wird damit nicht mehr möglich sein und bremst erneut die Spiel-Geschwindigkeit, wenn man sich in Zukunft auch noch um Item-Management kümmern muss.

Die Änderung bezüglich des Loadouts, das man nur noch durch das Abschließen von Strongholds bekommen soll, kann wiederum leicht nach hinten losgehen. Schon zum Release von CoD Vanguard wurde die Warzone-Änderung, dass man sein Loadout nicht mehr direkt am Anfang ergaunern kann, heiß diskutiert. Die eigene Ausrüstung hinter weiteren Hürden zu verstecken, wäre vermutlich keine gute Idee. Durch die Verknüpfung der Hauptserie mit dem Battle-Royale-Ableger arbeiten die Spieler ja auch konstant darauf hin, sich ein perfektes Loadout erstellen zu können. Das macht Warzone auch schließlich aus und grenzt es von Genre-Kollegen ab.

Ein frischer Wind kann trotzdem nicht schaden, jedoch sollten sich die Entwickler dessen bewusst sein, was ihre Community möchte und nicht versuchen jeden Geschmack halbherzig zu bedienen. Denn Warzone ist im Battle-Royale-Segment genau wegen des schnellen und aggressiven Gameplays einzigartig. Die Inhalte an klassische Titel wie PUBG anzugleichen, empfinde ich als keine gute Idee. Denn schon im letzten Jahr hat ein kleiner Shooter aus dem Hause Dice gezeigt, was passiert, wenn man seine eigene DNA mal eben über Bord wirft.

Was haltet ihr von den Leaks? Würde euch ein entschleunigtes Gameplay gefallen oder mögt ihr gerade das Tempo an Warzone? Schreibt es uns in die Kommentare!

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