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Warum viele Fans Company of Heroes auch nach 14 Jahren noch treu bleiben

Das Echtzeit-Strategiespiel Company of Heroes erschien 2006 und lockt bis heute immer noch täglich tausende Spieler auf seine Server. Was treibt sie an?

von Dom Schott, Peter Bathge,
20.12.2020 05:00 Uhr

  • 14 Jahre nach Release wird Company of Heroes immer noch auf Steam gespielt; tausende Menschen schlagen sich im virtuellen Zweiten Weltkrieg die Köpfe ein. Warum?
  • Dafür befragen wir Fans der Echtzeit-Strategie-Reihe und recherchieren die Gründe für den anhaltenden Erfolg.
  • Aus der Community erhielten wir dabei überraschende Einsichten, etwa was die Rivalität zwischen Company of Heroes 2 und seinem Vorgänger angeht.

Den Zweiten Weltkrieg authentisch erleben - als Echtzeit-Strategiespiel. Relic Entertainments RTS-Hit Company of Heroes ist noch heute äußerst anziehend. Den Zweiten Weltkrieg authentisch erleben - als Echtzeit-Strategiespiel. Relic Entertainments RTS-Hit Company of Heroes ist noch heute äußerst anziehend.

Im Winter 2006 beugte sich Michael Graf in der GameStar-Redaktion über seine Tastatur und tippte folgende Zeilen: »Ich fordere, dass im Wörterbuch hinter dem Begriff ›Spektakel‹ ein Bild von Company of Heroes abgedruckt wird. Denn Relics Weltkriegs-Hit hat sich dieses Prädikat verdient: Die Schlachten sind so intensiv, so flott, so fesselnd, dass sie stets aufs Neue motivieren.«

Mit diesem Eindruck zu Company of Heroes, das damals frisch erschienen war, sollte er Recht behalten: Das Echtzeit-Strategiespiel zähle für lange Zeit zu den besten Vertretern seines Genres. Einige Fans von damals packte die Faszination an dem Weltkriegsspiel sogar so sehr, dass sie bis heute nicht mehr von dem Titel ablassen konnten: Seit 14 Jahren spielen jeden Tag tausende Menschen Company of Heroes- und das trotz eines offiziellen Nachfolgers und moderner Alternativen.

Woran liegt das? Woher kommt diese unermüdliche Faszination ausgerechnet an diesem Spiel? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir uns in das Herz dieser leidenschaftlichen Community begeben und mit den Fans über virtuelle Weltkriege, Mods und, ja, auch Star Wars gesprochen.

Der Autor
Dom Schott spielt fast alle Genres liebend gern, aber Strategiespiele gehören zu seinen Herzenstiteln. Deswegen schlug er sich 2006 auch die Nächte mit Company of Heroes um die Ohren, als er eigentlich für den Abschlussball seiner Schule hätte proben sollen. Über die Jahre traten dann andere Spiele an die Stelle der Weltkriegsschlachten, die vielen guten Erinnerungen aber blieben. Umso spannender war es für ihn, nun in das Herz der CoH-Community zurückzukehren und nachzufragen, warum seine ehemaligen Mitstreiter immer noch in den selben Schützengräben liegen wie vor 14 Jahren.

Company of Heroes inszenierte 2006 die Schlachten des Weltkriegs packend und realistisch. In der Kampagne inszenierten Zwischensequenzen das Kampfgeschehen wie in einem Kinofilm - den Fans gefiel das. Company of Heroes inszenierte 2006 die Schlachten des Weltkriegs packend und realistisch. In der Kampagne inszenierten Zwischensequenzen das Kampfgeschehen wie in einem Kinofilm - den Fans gefiel das.

Eine Reise in die Vergangenheit

Drehen wir zuerst aber einmal das Rad der Zeit zurück: 2006 gehört Company of Heroes zu den meisterwarteten Spieleveröffentlichungen des Jahres. Relic verspricht düstere und realistische Weltkriegsschlachten zwischen US-Armee und Wehrmacht. Dafür baut das Entwicklerteam auf eine packende, wuchtige Inszenierung in Bild und Ton: Panzer rollen hörbar schwer über Matschfelder, Soldaten brüllen sich Befehle zu, Granaten zersplittern lautstark in Schützengräben.

Darüber hinaus wurden wesentliche Taktiken und Aspekte der Kriegsführung in konkrete Spielmechaniken übersetzt: Ein ausgefeiltes, dynamisches Deckungssystem lässt Soldaten hinter Mauern und in tiefen Kratern kauern und erlaubt so taktische Gefechte, die weit mehr Finesse als nur »Rechtsklick auf Gegner« erfordern.

Aber die zahlreichen Deckungsmöglichkeiten sind auch nicht unverwüstlich: Panzer können Mauern und Häuserecken zerstören, Granaten mühsam aufgerichtete Stacheldraht-Barrikaden einfach wegsprengen. Das sorgt für Bewegung auf den Schlachtfeldern und verhindert langatmige Stellungskriege.