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Nach Concord-Debakel: Chef des Studios tritt zurück, Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

Ryan Ellis ist als Chef des Entwicklerstudios Firewalk zurückgetreten. Die Zukunft der anderen Entwickler ist ungewiss.

Es bleibt abzuwarten, ob ihr die aufwendig animierten Charaktere von Concord wiedersehen werdet. Es bleibt abzuwarten, ob ihr die aufwendig animierten Charaktere von Concord wiedersehen werdet.

Nachdem der Helden-Shooter Concord so massiv gefloppt ist, dass es nach gerade mal zwei Wochen wieder vom Markt genommen wurde, ist der Chef des Studios nun zurückgetreten. Und obwohl der Publisher Sony Möglichkeiten erforscht, das Spiel erneut zu veröffentlichen, bangen zahlreiche Entwickler um ihre Zukunft.

Ryan Ellis räumt seinen Schreibtisch

Wie Kotaku berichtet, ist Ryan Ellis als Chef des 2018 gegründeten Entwicklerstudios Firewalk zurückgetreten und wird fortan eine unterstützende Position einnehmen. Grund dafür ist der massive Misserfolg von Concord. Ein ehemaliger Entwickler des Spiels sagt dazu:

Ryan glaubte fest an dieses Projekt und daran, Spieler durch die Freude daran zusammenzubringen. (…) Obwohl es Dinge gab, die während der Entwicklung anders hätten gemacht werden können... er ist ein guter Mensch, voller Herz.

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Wieso scheiterte Concord? Der Flop von Concord lässt sich auf verschiedene Gründe zurückführen. Ein Problem war vermutlich der gesättigte Markt für Hero-Shooter. Dazu gesellten sich ein vergleichsweise teurer Preis von 40 Euro sowie mittelmäßige Bewertungen der internationalen Fachpresse.

Das Ergebnis war, dass laut Analyst Simon Carless gerade mal um die 25.000 Einheiten abgesetzt werden konnten. Und auch auf Steam konnten bereits kurz nach Release gerade mal 200 Spieler gleichzeitig erreicht werden. Bereits zwei Wochen nach der Veröffentlichung stampfte der Publisher Sony das Spiel ein und entfernte es aus allen Stores.

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Unsicherheit unter den Entwicklern

Obwohl Sony angekündigt hat, neue Wege zu erkunden, um Concord doch noch an die Spieler zu bringen, fürchten viele Entwickler nun um ihre Jobs. Zwar ist es möglich, dass der Shooter zum Beispiel als Free-to-Play-Titel zurückkehrt, jedoch sind die Entwickler pessimistisch.

So wurden bereits einige der rund 150 Arbeiter gebeten, an Pitches zu Spielen zu arbeiten, an denen sie nach Concord arbeiten könnten. Eine andere Option wäre, dass Firewalk fortan als Support-Studio für andere Sony-Spiele dient oder vollständig geschlossen wird.

Unabhängig davon, welche der drei Optionen eintreten mag, fürchten viele Entwickler eine Massenentlassung, wie sie erst kürzlich bei Bungie eingetreten ist. Dort wurde eine Portfolio-Optimierung durchgeführt, wodurch 220 Mitarbeiter gehen mussten.

Bevon Ryan Ellis Firewalk gründete, arbeitete er bei Bungie als Creative-Director für Destiny 2. Im Jahr 2017 verließ er dann das Unternehmen, um sich anderen Projekten zu widmen. Ob Concord wiederkommen wird, ist aktuell ungewiss. Inhalte für die ersten Monate gäbe es auf jeden Fall genug, denn die ersten drei Seasons wurden bereits vorgestellt.

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