Control - Spielwelt wird non-lineare Sandbox, aber keine Open World

Bei Control verabschiedet sich Quantum-Break-Entwickler Remedy von linearen Spielerlebnissen. Eine Open World wird es aber trotzdem nicht geben.

von Elena Schulz,
08.07.2018 11:12 Uhr

Control wird eine non-lineare Sandbox, aber keine Open World bieten.Control wird eine non-lineare Sandbox, aber keine Open World bieten.

Mit Spielen wie Max Payne, Alan Wake oder Quantum Break kennt man Remedy eher für lineare, story-getriebene Spielerfahrungen. Auch Control soll eine Story bieten, sich aber stärker auf die Spielmechaniken fokussieren. Deshalb wird auch die Umgebung freier: Wir erkunden diesmal eine non-lineare Sandbox im Metroidvania-Stil statt richtiger Level. Eine Open World wird es in Control aber nicht zu erkunden geben.

Das erklärte der Head of Communications, Thomas Puha, gegenüber Gamingbolt. Der Schauplatz des »Ältesten Hauses«, in dem das ganze Spiel stattfindet, soll ihm zufolge keine offene Welt werden, aber trotzdem »weitläufige, sich verändernde Umgebungen mitbringen, die die Spieler überraschen«.

"Das Spiel ist keine Open World. Lasst uns das klarstellen. Es ist eine offene, weitläufige Sandbox. Es ist nicht linear, aber wenn man von einer offenen Welt spricht, denken viele an Far Cry oder GTA. Das sind wir nicht. Das Spiel findet komplett im Ältesten Haus statt. Sagen wir, das Älteste Haus ist eine besonders große, sich verändernde Umgebung, das einen überraschen wird. Aber vielleicht ist da noch etwas anderes. Ich muss vage bleiben."

Damit deutet Puha zumindest an, dass die Spielwelt noch einige Überraschungen auf Lager hat. Werden wir doch noch andere Schauplätze besuchen? Vielleicht eine andere Dimension? In den ersten Gameplay-Eindrücken von der E3 beeindruckte Control besonders mit seinen surrealen Umgebungen. Die Spielwelt wirkte so eigenartig, dass die Entwickler noch einmal betonten, es handle sich nicht um einen Traum innerhalb einer weniger spektakulären Spielumgebung.

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Keine unbegrenzte Schwerelosigkeit

Zusätzlich soll es Puha zufolge noch viele Spielmechaniken und Features geben, die bei der E3 noch nicht gezeigt wurden. Das UI sei eigentlich sehr viel umfangreicher als die Version von der Messe, bei der man nicht alles vorwegnehmen wollte. Außerdem bringen unsere übersinnlichen Kräfte natürlich gewisse Einschränkungen mit sich, die noch nicht sichtbar waren:

"Wir zeigen nicht alles in der Demo. In der Demo haben wir zudem viel aus dem UI entfernt, eigentlich benötigen die Fähigkeiten Ressourcen. Natürlich ist das schwerelose Schweben beschränkt. Wie man sich vorstellen kann, könnte man alles im Spiel kaputt machen, wenn das immer möglich wäre. Hinzu kommt, dass das den Spielern keinen Spaß machen würde."

Control wird 2019 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen. Wir schlüpfen in die Rolle von Jesse Faden, die im Story-Trailer zu Control genauer vorgestellt wird. Alles zum ersten Gameplay-Eindruck lest ihr wiederum in unserer Preview.

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