Spiele in der Corona-Pandemie: Ein Drittel von euch spielt jetzt mehr

Wir hatten euch in einer Umfrage über euer Spielverhalten seit Beginn der Corona-Pandemie befragt. Hier ist das Ergebnis.

von Marylin Marx,
07.02.2021 10:00 Uhr

Zocken statt Rausgehen, aufgrund der anhalten Corona-Pandemie, spielt etwa jeder Dritte von euch mehr. Zocken statt Rausgehen, aufgrund der anhalten Corona-Pandemie, spielt etwa jeder Dritte von euch mehr.

Obwohl es momentan ganz gut aussieht und die täglichen Neuinfektionen, sowie die 7-Tage-Inzidenz sinken, sind wir vermutlich noch lange nicht über den Berg. Erst kommende Woche will sich die Bundesregierung wieder treffen um darüber zu beraten, wie lange der Lockdown noch anhalten muss und was dann geschieht.

Videospiele sind in dieser Zeit für viele eine Möglichkeit, die Langeweile zu bekämpfen oder doch gemeinsam mit Freunden oder Familie virtuell etwas zu unternehmen. Das sieht man beispielsweise daran, dass die digitale Distributionsplattform Steam 2020 mehrere Rekorde bezüglich Nutzerzahlen verzeichnen konnte.

Auch unser Autor Sascha beschreibt in seinem Plus-Report wie gut das digitale Treffen und Spielen mit Freunden und Familie für ihn läuft:

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Spiele, die ihr zusammen zocken könnt, findet ihr außerdem in unserer großen Übersicht der aktuell besten Koop-Titel für zwei oder mehr Spieler. Für diejenigen, die auch schon vor der Pandemie regelmäßig gespielt haben, ändert sich aber verhältnismäßig wenig. Das zeigt zumindest unsere Umfrage, dessen Ergebnis ihr hier seht:

Stand: 04.02.2021 Stand: 04.02.2021

Die meisten spielen genau soviel oder mehr

Wie ihr sehen könnt, hat sich bei über der Hälfte aller PC-Spieler nichts verändert. Sie spielen genauso viel, wie vor der Pandemie. Der Grund dafür liegt darin, dass viele der Teilnehmenden wie gewohnt weiterarbeiten und sich nicht in Kurzarbeit befinden.

Auch der Wegfall des Arbeitsweges durch Homeoffice wirkt sich nicht auf mehr Zeit für Videospiele aus, wie Skome223 beschreibt:

"Bei mir hat sich nicht viel geändert. Das Home Office ist stressiger als das Arbeiten im Büro und oftmals arbeite ich sogar mehr, was mich eher dazu bringt, die Zeiten anders zu verteilen. "

Während sich die Arbeitszeit im Home Office nicht verkürzt, sondern meist nur verlagert, kommt für viele Familien auch noch der Faktor der erhöhten Kinderbetreuung dazu, da Kitas und Schulen weiterhin geschlossen sind.

RedRanger sagt:

"Mein Tagesablauf hat sich durch Corona kaum geändert. Statt der Fahrt ins Büro, kann ich etwas länger schlafen und "gehe" ins Homeoffice. Da läuft ganz normal 8h Arbeitszeit und danach um Sohnemann und Frau kümmern und vielleicht ist dann abends noch ein bisschen Zeit fürs Zocken."

Wer gerne mit seiner Familie und seinen Kindern spielen möchte, aber noch keine konkrete Ahnung hat, welche Spiele sich dafür eignen, sollte einen Blick in unseren Plus-Ratgeber werfen oder den Plus-Podcast mit Medienpädagoge Daniel hören:

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Wer keine Kinder hat und sonst seine Freizeit im Freien oder bei Freunden verbracht hat, spielt logischerweise jetzt eher mehr, als noch vor der Pandemie um vor allem die soziale Komponente nicht missen zu müssen. Bergentrückung sagt:

"Ich spiele bestimmt 50 Prozent mehr wie vor der Pandemie, besonders jetzt im Winter, mit starkem Focus auf Multiplayer Games. Ist ja leider das einzige, was man mit Freunden noch sinnvoll zusammen machen kann."

Für viele ist der Lockdown in Kombination mit der kalten Jahreszeit auch ein ausschlaggebender Punkt, warum sie mehr Zeit Zuhause und mit Videospielen verbringen. So auch BugenHagen:

"Ja, ich spiele schon deutlich mehr. Allerdings auch eher erst seit dem neuerlichen Lockdown im November. Und jetzt im Winter sowieso, weil ich bei dem miesen Wetter gar nichts rausgehen mag."

Spannend sind übrigens die Teilnehmer, die zuerst mehr und jetzt sogar weniger spielen als zuvor, wie Skald:

"Anfangs habe ich mehr gespielt aber inzwischen spiele ich sogar weniger. Vermutlich ist das irgendwas zwischen Übersättigung und inzwischen Mangel an interessanten Titeln - zumindest für mich persönlich.

Es hat mir aber auch gezeigt, das es nicht reicht nur mehr Zeit zu haben um den Pile of Shame kleiner werden zu lassen. Manche der Spiele liegen wohl zu Recht einfach nur rum und man muss sich halt eingestehen, dass es ein Fehlkauf war. Zumindest für einen persönlich. Denn da sind sicher auch einige gute Spiele dabei, die nur einfach für mich nichts sind."

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Die Suche nach dem passenden Spiel, was einen stundenlang an den Rechner fesselt, ist immer wieder eine Herausforderung. Deswegen geben wir auf GameStar.de auch jeden Tag für euch 100 Prozent, um das Beste aus eurem Lieblingshobby zu holen.

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