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Seite 2: Cowboys & Aliens - »Fresst Wüstenstaub, Fremdlinge!«

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In der Wüste hört dich niemand schreien

Was folgt, ist zunächst recht ereignislos. Bei der anfangs reichlich ziel- und anhaltslosen Suche nach dem Stützpunkt der Invasoren passiert wenig. Olivia Wilde, die die Wüste im hübschhässlichen Schlafanzug überquert, wurde wohl mit aller Macht ins Drehbuch geschrieben, um eine hübsche Frau dabei zu haben. Eine wirkliche Funktion hat ihre Rolle sonst nicht. Craig indes versucht sich pausenlos an einem peinlichen bösen Blick und wartet darauf, dass seine Erinnerung bruchstückhaft zurückkommt – wie üblich in Flashbacks.

Video starten 2:31 Kino-Trailer zu Cowboys & Aliens

Begegnungen mit den Aliens sind selten, selbst nach jahrelangem Aufenthalt im Sägewerk kann man die Angriffe noch an einer Hand abzählen. Dazwischen gibt es, wenn nicht geritten und bedeutungslos geschwafelt wird, abgenutzte Schoten wie Wegelagerer, alberne Indianer-Mystik, sowie junge und erwachsene Kerls, die echte Männer werden müssen. Ein alter umgedrehter Ozeandampfer sticht dabei als gelungene Kulisse hervor und auch die Landschaftsaufnahmen machen was her, aber wenn dann doch nur gnadenlose Banalitäten abgespult werden, macht das alles wenig Spaß.

Billy the Kid jagt E.T.

So schleppt sich Cowbows & Aliens durch zwei Stunden Leinwandhandlung und liefert Szenen, die trotz der Kombination von Western und Science Fiction impulslos wirken. Hinzu kommen uninteressant stereotype Figuren, denn Craig als schweigsamer Held wird weder durch seine Waffe, noch durch die öden Geheimnisse seiner Herkunft irgendwie interessanter. Und Harrison Ford hat sich mit seiner langweiligen Rolle als griesgrämiger Rinderzüchter auch keinen Gefallen getan, bekommt zusammen mit Adam Beach aber einen kleinen Charakter-Pluspunkt.

Harrison Ford und Daniel Craig ziehen gemeinsam gegen die Aliens ins Feld. Harrison Ford und Daniel Craig ziehen gemeinsam gegen die Aliens ins Feld.

Viel mehr ist nicht zu holen, weil die mittelmäßig originell entworfenen Aliens natürlich nur als Kollektiv-Bedrohung mit unlogischer Anwesenheitsbegründung fungieren. Ja, die Viecher wollen was auf bzw. von der Erde und weil sie schon mal gerade da sind, sammeln sie auch Hundertschaften von Menschen, diese Messies.

Das Finale ist dann der kleine Lichtblick, eines ansonsten spannungsarmen und wüstenstaubtrockenen Hybrid-Western, der zu selten von den paar trockenen Sprüchen Craigs (oder durch Walton Goggins) aufgelockert wird. Der Showdown ist zwar komplett vorhersehbar, weil zuvor artig und offensichtlich sämtliche Wegweiser und Fäden ordentlich ausgelegt wurden. Aber immerhin rummst es mal im Gebälk.

Fazit

Christian Westhus: Aus der ungewöhnlichen Kombination wurde trotz fähigen Leuten vor und hinter der Kamera ein spannungsarmes, unspektakuläres, viel zu ernstes Reiten durch die Wüste. Die im besten Falle durchschnittlichen Actionszenen und uninteressanten Figuren zwingen Cowbows & Aliens auf unteres Mittelmaß. Was augenzwinkernde Spaß-Action hätte sein können, ist über weite Strecken ein Rohrkrepierer.

(Zusammen mit den Kollegen des Filmmagazins bereitsgesehen.de stellt GameStar wöchentlich einen neu im Kino angelaufenen Film vor.)

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