50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Einen fertigen 70-Millionen-Dollar-Film sollten wir eigentlich niemals sehen - drei Jahre später gibt es neue Hoffnung für einen Kinostart

Um Steuern zu sparen, wollte Warner Bros. den fertig gedrehten Film Coyote vs. Acme nie veröffentlichen. Jetzt keimt für ein Kinodebüt plötzlich neue Hoffnung auf.

Will E. Coyote will im Film die Firma Acme verklagen, weil er es mit ihren mangelhaften Produkten nicht schafft, den blitzschnellen Road Runner zu fangen. Bildquelle: Warner Bros. Will E. Coyote will im Film die Firma Acme verklagen, weil er es mit ihren mangelhaften Produkten nicht schafft, den blitzschnellen Road Runner zu fangen. Bildquelle: Warner Bros.

2023 hat das Filmstudio Warner Bros. für kontroverse Schlagzeilen gesorgt. Um Steuern zu sparen, wurden gleich mehrere fertig gedrehte Filme in den Giftschrank verbannt: Batgirl, Scoob Holiday Haunt! und Coyote vs. Acme sollten wir eigentlich nie zu sehen bekommen.

Kommt Coyote vs. Acme 2026 in die Kinos?

Jetzt keimt neue Hoffnung auf, dass es zumindest Coyote vs. Acme noch ins Kino schafft. Der Mix aus Real- und Animationsfilm mit Will Forte und John Cena in den Hauptrollen kostete 70 Millionen Dollar und soll bei Testvorführungen hervorragend abgeschnitten haben.

Laut Deadline könnte Coyote vs. Acme nun für 50 Millionen US-Dollar den Besitzer wechseln und an den kleinen Verleih Ketchup Entertainment übergehen. Sollte der Deal über die Bühne gehen, würde man auf einen Release im Jahr 2026 abzielen.

Zuvor hatte Warner Bros. erfolglos versucht, den fertig gedrehten Film für einen Betrag von 75 bis 80 Millionen US-Dollar an andere Studios abzutreten - dafür wurde jedoch kein Käufer gefunden, obwohl Netflix, Amazon und Paramount dafür Interesse bekundeten.

Coyote vs. Acme würde allemal zum Portfolio von Ketchup Entertainment passen, die 2024 Ein klebriges Abenteuer: Daffy Duck und Schweinchen Dick retten den Planeten ebenfalls für einen Kinostart unter ihren Flügel nahmen. Dem Animationsfilm blühte ursprünglich ein ähnliches Schicksal, für eine Abschreibung nie veröffentlicht zu werden.

Video starten 1:55 Ein klebriges Abenteuer: Daffy Duck und Schweinchen Dick retten den Planeten - offizieller Trailer

Warum sollte Coyote vs. Acme im Giftschrank verschwinden?

CEO David Zaslav (der übrigens gar keine Version des Films gesehen haben soll) entschied sich 2023 dazu, dass man bei Warner nur noch dicke Kino-Events produzieren will. Für mittelgroße Produktionen sei demnach kein Platz mehr in dem Studio.

Mit dem kompletten Verzicht auf eine Veröffentlichung werden dann Steuerabschreibungen in Millionenhöhe möglich. Und während man sich Geld für einen Kino-Release und entsprechendes Marketing spart, könnte man die Produktionskosten nahezu vollständig wieder reinholen.

Genauso ist man bei dem Batgirl-Film der Regisseure Adil El Arbi und Bilall Falah (Bad Boys 3 und 4) vorgegangen.

Die Entscheidung von Warner Bros. sorgte in der Filmindustrie für einen großen Aufschrei und harsche Kritik. Hauptdarsteller Will Forte betonte erst Anfang 2025, dass der Vorfall noch immer sein Blut zum Kochen bringen würde. Mehr dazu könnt ihr unter den Links oben in der Infobox nachlesen.

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