Die mit Spannung erwartete World of Warcraft-Erweiterung The War Within ist endlich da und mit ihr ein Element, auf das WoW-Fans schon seit Jahren warten. Mit der Kriegsmeute ändert sich grundlegend, wie ihr eure Abenteuer in Azeroth erlebt, insbesondere, wenn ihr über einen oder mehrere Zweitcharaktere verfügt.
Deshalb ist es höchste Zeit, sich das Kriegsmeute-System näher anzusehen, denn mit der Einführung der Kriegsmeute ist der beste Zeitpunkt gekommen, wieder in World of Warcraft einzusteigen.
Holt euch hier World of Warcraft: The War WithinKriegsmeute: Ein Grund, wieder in WoW einzusteigen
Die Freude ist nicht nur unter Fans, die World of Warcraft über die vergangenen Jahre hinweg begleitet haben, groß. Die Kriegsmeute dürfte auch so manch einen dazu verführen, nach längerer Abstinenz wieder einzusteigen. Kriegsmeute war nicht nur überfällig, sondern liefert gleich mehrere gute Gründe, dem Spiel eine weitere Chance zu geben:
Ob Ruf, Gegenstände oder Errungenschaften …
Das Kriegsmeutesystem zeichnet aus, dass alle Charaktere innerhalb der Kriegsmeute Zugriff auf gesammelte Gegenstände haben. Auch Errungenschaften, der Abschluss von Story-Quests und der Ruf eurer Charaktere sind künftig accountgebunden und wirken sich auf die gesamte Kriegsmeute aus.
Einfacheres Ausrüsten eurer Charaktere
Da alle Charaktere nun auf eine Bandbreite von Gegenständen zugreifen können, ist es jetzt noch leichter, Ausrüstungsgegenstände und Materialien zu tauschen. Hierfür steht mit dem Kriegsmeutesystem auch eine Kriegsmeuten-Bank zur Verfügung. Allerdings müsst ihr die erst freischalten und Platz für Platz hinzukaufen – was mächtig ins Geld laufen kann.
Bedenkt jedoch, dass viele Gegenstände weiterhin seelengebunden sind und nicht von Charakter zu Charakter weitergereicht werden können. Das betrifft insbesondere Gegenstände aus Dungeons, Raids und Quests, teils aber auch Währungen. Dazu gibt es Ausrüstung, die solange der gesamten Kriegsmeute zur Verfügung stehen, bis sie einem Charakter zugewiesen wurden - wählt also weise!
Jetzt könnt ihr euch austesten
Ganz egal, ob euch der Charakter, den ihr erschaffen habt, doch nicht so ganz zusagt, oder ihr einfach mal eine andere Figur antesten möchtet, mit der Kriegsmeute könnt ihr das frei von negativen Konsequenzen tun. Macht anschließend mit eurem Erstcharakter weiter oder legt euch einen dritten oder vierten an – eurer Experimentierfreude sind kaum Grenzen gesetzt.
Gemeinsames Erkunden
Möchtet ihr eine Karte nicht mit jedem Charakter aufs Neue entdecken, könnt ihr darauf auf Wunsch nun verzichten – das einmalige Erkunden reicht, um die Karte aufzudecken.
Keine Rückschritte beim Charakterwechsel
Und auch das dürfte viele dazu bewegen, zu World of Warcraft zurückzukehren oder sich auszuprobieren: Die meisten Fortschritte macht ihr nun als Kriegsmeute, nicht mit einem einzelnen Charakter. Erreicht ihr mit einem Charakter einen Fortschritt, könnt ihr bedenkenlos zu einem anderen Charakter wechseln und mit demselben Fortschritt weiterspielen, ohne an Effizienz und Fähigkeiten einzubüßen.
So macht das Spielen von zwei Charakteren auch doppelt so viel Spaß! Aber Vorsicht: Ausnahmen wird es geben, etwa dann, wenn am Ende Spitzenausrüstung winkt.
Nun rückt World of Warcraft vom charakterorientierten System ab und stellt euch, den Spieler oder die Spielerin vor dem Bildschirm, stärker in den Mittelpunkt. Mit dem Kriegsmeutensystem, das mit The War Within erschien, werden alle Charaktere eines Battle.net-Accounts inklusive all ihrer Gegenstände, Sammlungen und Fortschritte unter einem Account – künftig Kriegsmeute genannt – zusammengefasst.
Das ändert sich mit der Kriegsmeute
Kriegsmeute sehnen sich viele Fans schon sehr lange herbei und tatsächlich befindet sich das neue System seit einiger Zeit in Vorbereitung. In der Vergangenheit verfolgte World of Warcraft einen äußerst charakterorientierten Ansatz: Ruf, Belohnungen und mehr kamen dem gespielten Charakter zu Gute.
Schon längere Zeit teilten sich die Charaktere eures Kontos einige Inhalte in World of Warcraft, etwa Haus- und Reittiere oder Erbstücke. Wie Blizzard vor geraumer Zeit in einem Blogpost schrieb, legte man aber vor allem in jüngerer Vergangenheit bewusst den Grundstein für die Kriegsmeute.
Das solltet ihr über das Kriegsmeutensystem wissen:
- Die Umwandlung zur Kriegsmeute geschieht bei der ersten Anmeldung in World of Warcraft. Dieser Prozess kann bis zu 20 Minuten (oder sogar länger) dauern.
- Es ist nicht erforderlich, dass ihr euch mit jedem eurer Charaktere anmeldet.
- Charaktere werden unabhängig von der Fraktion zur Kriegsmeute hinzugefügt.
- Eine Kriegsmeute kann nur aus Charakteren einer Region bestehen (Europa, Amerika, Korea oder Taiwan).
- Es gibt wenige Ruffraktionen, die nicht umgewandelt werden können (Winterpelzfurbolgs, Glimmeroggrenner, etc.). Diese einer Kriegsmeute hinzuzufügen, hätte laut Blizzard einfach keinen Sinn ergeben. Allerdings wurden bislang ohnehin überwiegend erst neuere Ruffraktionen - etwa aus Dragonflight und The War Within - der Kriegsmeute hinzugefügt - ein Großteil der Ruffraktionen agiert weiterhin außerhalb der Kriegsmeute.
Worauf wartet ihr also noch? Holt euch World of Warcraft: The War Within und probiert die neuen Features aus!
