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Seite 5: Die besten Battlefields - Alle 13 Spiele im Top-Ranking

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5. Battlefield 4

Video starten 11:43 Battlefield 4 - Test-Video zum Multiplayer-Modus

  • Release: 31. Oktober 2013
  • Plattformen: PC, PS3, Xbox 360, PS4, Xbox One
  • GameStar-Wertung: 82

Dennis Zirkler: Battlefield 4? Ist das nicht genau so wie Battlefield 3? Nicht ganz, aber fast. Klar, am eigentlichen Gameplay hat sich nur relativ wenig geändert und viele UI-Elemente sind immer noch genau da, wo sie auch schon im Vorgänger waren. Alles war halt ein bisschen hübscher.

Trotzdem gab's mit der sogenannten "Levolution" ein Feature, das damals für reihenweise offene Münder gesorgt hat. Die Karten veränderten sich im Laufe einer Partie - mal automatisch, mal durch Spielerhand. Auf der Map "Siege on Shanghai" konnte man etwa die Säulen am Fuße eines Wolkenkratzers sprengen, damit das Gebäude auf beeindruckende Weise in sich zusammenstürzt. Danach war der beliebte Scharfschützen-Hotspot für den Rest der Runde Geschichte und außerdem veränderten Staub und Trümmer die Begebenheiten der Straßenschlachten.

Wenn ich heutzutage mal wieder Lust auf diese chaotischen "Only in Battlefield"-Momente habe, greife ich also am liebsten zu Battlefield 4 - auch wenn der dritte Serienteil die deutlich besseren Maps zu bieten hatte.

4. Battlefield 1942

Video starten PLUS-Archiv 6:56 Battlefield 1942 - Hall of Fame zum ersten Battlefield

  • Release: 10. September 2002
  • Plattformen: PC
  • GameStar-Wertung: 88

Martin Deppe: Panische Schreie aus dem Büro drei Türen weiter. "Zurück! Zurück, verdammt! Das Ding kannst Du nicht umfahren!" "Ja wie, zurück? Was muss ich denn drücken???" Fasziniert beobachte ich von meinem Hügel aus das Geschehen unter mir: Da tanzt ein japanischer Panzer rund um den unkaputtbaren Flaggenmast. An Bord ist das PR-Team von CDV, die Qualifikationen der Besatzung reichen von "ehemaliger Fallschirmjäger" bis "hat noch nie einen Shooter angefasst." Und das merkt man: Während der Ex-Falli taktische Befehle bellt, stemmt sich die ambitionierte, aber überforderte Fahrerin tapfer gegen den Mast. Bis meine Bazooka und ich das Elend beenden.

Battlefield 1942 erobert uns im Herbst 2002 im Sturm. Damals bin ich Producer bei CDV, zusammen mit den Development-Kollegen spielen wir die Demo-Map Wake Island rauf und runter. Schließlich trägt CDV nicht umsonst den internen Spitznamen "Tits & Tanks" (wegen Lula, Blitzkrieg und Codename: Panzers). Irgendwann hat das begeisterte Gegröle aus unserem Büro auch die anderen Abteilungen angesteckt, darunter eben besagter Kanonenfutter-PR-Trupp. Das Coole an Battlefield 1942 ist nämlich, dass die Einstiegshürde so steil wie eine Bordsteinkante ist (solange man sich nicht mit einem Flaggenmast anlegt). Eben leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern.

Und es ist echt interessant, den verschiedenen Spielertypen zuzuschauen: Das Flieger-Ass "Andi Arbeit" aus der Loka-Abteilung zerbombt Panzer im präzisen Sturzflug - gefolgt von Triumphgeheul, gegen das jede Stuka-Sirene neidisch erblasst. Oder Stoppelhopser "Claire Grube", der dauernd irgendwo campt - bis sich alle 16 Gegner gemeinsam auf die Jagd nach ihm machen und er nie wieder auf der Lauer liegt. Es sind solche Szenen, die ich nie vergessen werde. Darum bleibt Battlefield 1942 auch mein persönlicher Favorit.

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Kommentare(191)
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