3. Battlefield: Bad Company 2
5:53
Battlefield: Bad Company 2 - Test-Video zur Solo-Kampagne
- Release: 4. März 2010
- Plattformen: PC, PS3, Xbox 360
- GameStar-Wertung: 90
Fabiano Uslenghi: Ich habe Bad Company und Bad Company 2 eine Menge zu verdanken. Ohne diese Spiele hätte ich nämlich wohl nie zur Battlefield-Reihe gefunden. Das Spiel erschien in einer Zeit, als ich öfter den Controller meiner PS3 in den Händen hatte als die Maus meines PCs. Und genau das machte mich wohl auch so anfällig für Bad Company. Immerhin wurde der erste Teil ausschließlich für die Konsolen entwickelt. Und es hätte keinen besseren Teil geben können, um meine Aufmerksamkeit von Call of Duty wegzulocken.
Ich bin schließlich kein geborener Shooter-Spieler. Ich kann nicht gut zielen und mir fehlt der Ehrgeiz im Mehrspieler. Call of Duty spielte ich deshalb auch nur für seine Kampagne. Battlefield interessierte mich nicht. In Bad Company und Bad Company 2 wurde ich mit dem Versprechen einer mitreißenden Story gelockt - und blieb trotzdem für den Multiplayer. Eine Errungenschaft, an der CoD jahrelang gescheitert war. Dabei ist es doch so einfach. Ich musste nur dabei zusehen, wie ein Panzer ein putziges Bauernhäuschen in einen Geröllhaufen verwandelte.
Die zerstörbare Umgebung war ein Gamechanger. Im Multiplayer von CoD fehlte mir einfach diese Schlachtfeld-Dramatik. Mitreißende, fast schon verstörende Kriegsgeschichten, die sich im Laufe eines Gefechtes vor mir abspielen. Die entstehen eben besser, wenn im Verlauf einer Schlacht ein komplettes Dorf dem Erdboden gleich gemacht wird. Das zerstörerische Potential eines Krieges derart demonstriert zu bekommen, machte mich schlicht sprachlos. Nirgendwo war ich sicher. Das ist aus Battlefield heute nicht mehr wegzudenken, war damals aber eine Revolution.
2. Battlefield 2
5:22
Die Battlefield-Historie - Teil 3: Battlefield 2 mit Addons
- Release: 21. Juni 2005
- Plattformen: PC
- GameStar-Wertung: 93
Dennis Zirkler: Riesige Maps, 64 Spieler gleichzeitig, Flugzeuge, Panzer … Battlefield 2 war schon der Hammer, oder? Klar, das alles gab es auch bereits in Battlefield 1942. Doch so richtig warum geworden bin ich damit nie, auch wenn die Multiplayer-Demo auf der Karte Wake Island damals schon ziemlich beeindruckt hat.
Meine Liebe zu Battlefield erwachte aber erst mit dem zweiten Teil. Nicht nur gab es ein modernes Setting, in dem sich Amerikaner, Chinesen und Soldaten des mittleren Ostens in ein gigantisches Kräftemessen begaben, sondern auch viele sinnvolle Neuerungen für Teamspieler: Als Kommandant durfte jeweils ein Spieler pro Team seinen Kameraden Befehle erteilen, mit dem UAV Feinde aufdecken und diese anschließend mit einem Artillerieschlag hochjagen.
Außerdem gab es erstmals Squads und den Quick Chat, was ein viel besseres Teamplay ermöglichte. Also theoretisch. Auf öffentlichen Servern mündete das ganze oft in einen endlosen Spam aus Voice Lines wie "ENEMY FORCES SPOTTED". Wenn ich so zurückdenke, waren vielleicht doch nicht die lauten Metal-Konzerte Schuld an meinem Tinnitus.
Trotzdem vermisse ich gelegentlich noch die Battlefield-2-Momente: Damals erschienen die Fahrzeuge ja noch in der Basis der Gegner. Als Spec-Ops-Soldat konnte man sich klammheimlich zum feindlichen Flugplatz schleichen, den Transporthelikopter mit C4 sabotieren und die vollgepackte Maschine dann sprengen, sobald sie in der Luft stieg. Sowas vergisst man einfach nicht.
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