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Fazit: Day of the Tentacle Remastered im Test im Test - Wir werden gerätselt haben sein

Fazit der Redaktion

Martin Deppe
(@GameStar_de)

Eines meiner Lieblings-Adventures gibt's jetzt als Remaster? Die Meldung ließ mich so kalt wie Casablanca als nachcolorierter Farbfilm. Warum sollte ich Lucasarts' brillante Zeitreise nach 23 Jahren noch mal spielen - nur um mir die schöne Erinnerung kaputtzumachen? Außerdem weiß ich doch sowieso noch jede Rätsellösung! Von wegen: Schon nach wenigen Klicks durch das alte Haus ist sie da, die Mischung aus Déjà-Vus und »verdammt, wofür war die Plastikkotze noch mal da?« Es ist ein wohliges Gefühl des Nach-Hause-Kommens, ich treffe alte Bekannte in den Zimmern, und diesmal sprechen sie richtig mit mir. Weil ich für diesen Test parallel die Originalversion gespielt habe, fallen mir die vielen kleinen und großen Verbesserungen des Remasters so richtig auf, allen voran die umfangreiche Sprachausgabe und die, natürlich, augenfreundlichere Auflösung. Aber auch das Drumherum stimmt, ich kann aufs alte Interface umschalten, Audiokommentare anwerfen. Nur bei den Soundeffekten hätte ich mir mehr gewünscht, da läuft mir oft zu viel völlig lautlos ab.

Aber auch wer das Original nicht kennt, also den Nostalgiebonus des Remasters abzieht, bekommt hier ein tolles, witziges, doch in sich logisches Adventure. Ich werde es auf jeden Fall noch mal mit meinen Kindern spielen, sobald sie flüssig lesen können und sich etwas in (amerikanischer) Geschichte auskennen. Denn auch dafür ist das Remaster super: Unseren Kindern zu zeigen, was wir damals in den Neunzigern eigentlich für harte Typen waren, so ganz ohne ergoogelte Komplettlösung. 1993 bin ich noch verzweifelt mit dem Fahrrad zum Hertie geradelt, um in eines dieser komischen Spielehefte zu spicken. Wir hatten ja damals fast Nichts!

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