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Deadlock hat noch nicht mal einen Release-Termin und Cheater machen Valve schon das Leben schwer

Dass Multiplayer-Shooter die Cheater anziehen wie Licht die Motten, ist keine Neuigkeit. Im Fall von Deadlock ging es aber überraschend schnell.

Der Valve-Guy nimmt ab sofort Cheater ins Visier - hoffentlich mit seinem gesunden Auge. Der Valve-Guy nimmt ab sofort Cheater ins Visier - hoffentlich mit seinem gesunden Auge.

Ein Multiplayer-Shooter wird von Cheatern geplagt. Diese Meldung ist der Onkel von In China ist ein Sack Reiß umgefallen und der Schwippschwager von Die Sonne geht im Osten auf. Im Falle von Deadlock, dem neuen Shooter von Valve, hat die Angelegenheit aber einen fast schon amüsanten Twist.

Denn Deadlock ist noch gar nicht offiziell erschienen. Bis vor Kurzem hüllte Valve sogar noch eisern den Mantel des Schweigens um das Projekt, obwohl das Internet zur gleichen Zeit bereits von Bildern und Videos zum Shooter geflutet wurde.

Aimbot, Wallhack - die verhassten Klassiker sind am Start

Ein derzeit auf Reddit kursierendes Video verdeutlich sehr anschaulich, welches Problem inzwischen auch Deadlock heimsucht. Unfaire Spieler, womöglich auch einfach Bots, die sich quer über die Map schummeln und dank Aimbot natürlich auch mit unmenschlicher Präzision ins Schwarze treffen.

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Valve und dessen Fans dürften die Szenen bekannt vorkommen. Schon Team Fortress 2 und Counter-Strike 2 waren beziehungsweise sind bis heute noch immer von der Cheater-Problematik betroffen. Jüngst sorgte das dafür, dass eine von Fans gestartete Petition 340.000 Unterschriften gesammelt hat, die dann in ein Buch gedruckt und an Valve übergeben wurden.

Ob es auch in der noch jungen Deadlock-Community zu solch kreativen Ausdrücken der Verärgerung kommen wird, hängt maßgeblich davon ab, wie Valve auf die aufkommenden Cheater reagiert. Anders formuliert: Wie hart schwingt Valve den Bann-Hammer?

Video starten 12:08 Cheater in Multiplayer-Shootern - Nimmt die Plage in CS:GO und Co. überhand?

Entwickler vs. Cheater - der ewige Kampf

Fairerweise sei abschließend noch angemerkt, dass nicht nur Valve-Titel von Cheatern geplagt werden. Auch andere Publisher und Entwickler kämpfen diesen Kampf gegen Windmühlen.

In Escape from Tarkov wurden vor nicht allzu langer Zeit stolze 60 Prozent aller Matches von Cheatern heimgesucht. Das Destiny-2-Studio Bungie sorgte sogar für mehrere Verurteilungen vor Gericht. Und Achtung, Skandal: Sogar unser GameStar-Plus-Papst Peter sagte vor laufender Kamera den Satz: Ich bin der größte Cheater aller Zeiten!

Dass Deadlock großes Potenzial hat, beweisen aktuelle Zahlen von SteamDB. Aktuell tummeln sich bereits über 100.000 Spieler in dem Shooter, obwohl es sich nach wie vor offiziell nur um eine Testphase handelt und noch lange nicht um das fertige Spiel.

Valve sollte also ein großes Eigeninteresse daran haben, die Cheater-Problematik in Deadlock gar nicht erst so groß werden zu lassen, dass man wie in Team Fortress 2 plötzlich nur noch reagieren statt agieren kann.

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