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Death Trash im Test: Das deutsche Fallout ist eine positive Überraschung

Mit Kotzen-Taste und grotesken Fleischwesen ekelt sich das Rollenspiel in eure Herzen. Der Test klärt, ob sich der Preis von 20 Euro im Early Access lohnt.

von André Baumgartner,
10.08.2021 13:00 Uhr

Death Trash ist mehr als nur das Spiel mit dem Kotz-Button: Aus Deutschland kommt ein an die alten Fallouts angelehntes Rollenspiel, das im Test bereits viel richtig macht. Death Trash ist mehr als nur das Spiel mit dem Kotz-Button: Aus Deutschland kommt ein an die alten Fallouts angelehntes Rollenspiel, das im Test bereits viel richtig macht.

Aus dem Bunker verbannt und ins Ödland entsandt: Die Grundprämisse von Death Trash erinnert nicht zufällig an die altehrwürdigen Anfänge der Fallout-Serie (Teil 1 und 2 von Interplay, nicht von Bethesda) und auch der dreckig-pixelige Look schlägt in eine ähnliche Kerbe wie die Rollenspiel-Meilensteine von einst.

Als Aussätzige müsst ihr euch gegen bewaffnete Irre und fiese Mutanten zur Wehr setzen, herausfinden, wer euch den ganzen Mist eingebrockt hat und entscheiden, ob ihr euch als Freund der Titanen oder ihr schlimmster Albtraum hervortut.

Lohnt sich ein Blick also nur für Nostalgiker und Retro-Fans oder genügt das Projekt aus Berlin auch modernen Ansprüchen an Gameplay und Komfort? Wir haben die Early-Access-Version stundenlang getestet und verraten euch, was die erbarmungslose Welt von Death Trash so besonders macht.

Eignet sich für euch, wenn ...
  • ... ihr herausfordernde Echtzeit-Kämpfe mögt.
  • ... ihr euch nach den klassischen Fallouts sehnt.
  • ... euch deutsche Sprache in Spielen wichtig ist.
Eignet sich nicht für euch, wenn ...
  • ... ihr eine bereits im Early Access abgeschlossene Geschichte sucht.
  • ... ihr ausgefeilte Charaktere und Begleiter bevorzugt.

Der Autor
Die Urgesteine Fallout 1 und 2 zog sich André Baumgartner als kleiner Bub aus einer Gold-Games-Sammlung und ist ihnen seitdem hoffnungslos verfallen. Gemeinsam mit anderen Klassikern wie Jagged Alliance 2 oder Gangsters zieht es ihn regelmäßig zurück in die heile, pixelige Iso-Zeit. Death Trash attestiert er im Test die richtigen Gene, aber ob daraus auch ein Spiel erwächst, dass sich vor den großen Vorbildern nicht verstecken muss, bleibt abzuwarten.

Die mysteriösen Titanen aus Death Trash scheinen im ersten Moment friedlich, doch welche Rolle spielten sie bei der Zerstörung der alten Welt? Die mysteriösen Titanen aus Death Trash scheinen im ersten Moment friedlich, doch welche Rolle spielten sie bei der Zerstörung der alten Welt?

Zwischen Schläfer und Sektenspinner

In Death Trash steckt eine große Portion Fallout - und ein gehöriger Schuss Gothic. Dass sich Stephan Hövelbrinks, der das Spiel lange Jahre im Alleingang entwickelte, ähnlich kernige Dialoge wie im ruhrpotter Kult- und Kulturspiel Gothic ausgedacht hat, sorgt beim Abenteuern für gehöriges Schmunzeln.

Die Handlung spielt auf dem vor langer Zeit von Menschen besiedelten Planeten Nexus. Eines Tages begann das sogenannte »Große Bluten« und die bestehende Zivilisation ging unter. Die Überlebenden zogen sich in Habitate zurück, welche von schwer bewaffneten Androiden kontrolliert und gesichert werden.

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