In einem eher ungewöhnlichen Procedere, ist Deathgarden: Bloodharvest eingestellt und zugleich in seiner finalen Form veröffentlicht worden. Wie Entwickler Behaviour Digital (bekannt für Dead by Daylight) in einer Mitteilung schrieb, gab es keinen Weg mehr das Spiel zu retten. Deshalb wird die Entwicklung eingestellt und Deathgarden zugleich als Free2Play-Spiel veröffentlicht.
Deathgarden war 2018 in den Early Access gestartet, konnte aber trotz seiner spannenden Prämisse (asymmetrischer Multiplayer-Horror in einer düsteren Sci-Fi-Dystopie) nie wirklich Traktion aufbauen. Auch ein Relaunch mit Preissenkung und neuen Features, sorgte nur für ein kurzzeitiges Hoch bei den Spielerzahlen.
»Ein bedeutsamer letzter Atemzug«
Das tragische Ende von Deathgarden markiert zugleich den finalen Release: »Wir geben heute schweren Herzens bekannt, dass die Entwicklung von Deathgarden eingestellt wird«, schreiben die Macher. »Um die Arbeit des Teams zu würdigen, haben wir entschieden, dem Spiel einen bedeutsamen letzten Atemzug zu gewähren, indem wir alle Features fertigstellen, an denen aktuell noch gearbeitet wurde.«
Dieses letzte Aufbäumen von Deathgarden in seiner letzten Version soll noch bis mindestens Jahresende anhalten. Man will die Server der Free2Play-Version so lange am Laufen halten, wie sich Spieler für das Matchmaking finden, so die Entwickler. Auch Support soll es vorerst weiterhin geben.
Wer sich Deathgarden innerhalb der letzten vier Wochen gekauft und weniger als sechs Stunden im Spiel verbracht hat, kann einen vollen Refund direkt bei Steam beantragen. Für Dead by Daylight muss das Deathgarden-Aus übrigens nichts bedeuten: Der Multiplayer-Survival-Horror erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und findet sich in Sachen Spielerzahlen meistens in den Top 20 von Steam.
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