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Delta Force startet auf Steam mit starken Spielerzahlen, aber ziemlich durchwachsenen Reviews

Viele Userinnen und User stört vor allem eine Software, die mit dem Spiel installiert wird. Dazu hatte die Plattform Steam jüngst erst Maßnahmen ergriffen.

Seit heute ist Delta Force in der Open Beta. Doch nur etwas mehr als die Hälfte der Rezensionen auf Steam sind positiv. Seit heute ist Delta Force in der Open Beta. Doch nur etwas mehr als die Hälfte der Rezensionen auf Steam sind positiv.

Delta Force ist da! Am 5. Dezember startete der Battlefield-Rivale in seine Open Beta. Zum Release sind die Spielerzahlen auf Steam durchaus solide: In den vergangenen Stunden spielten um die 50.000 Userinnen und User den Free2Play-Shooter gleichzeitig (Stand: 5. Dezember 2024, 11 Uhr). Allerdings: Nur 56 Prozent der mehr als 2.200 Rezensionen sind positiv. Woran liegt's?

Alle wichtigen Infos rund um den Release haben wir hier noch einmal für euch zusammengefasst:

Anti-Cheat-Programm ist das Problem

Größter Kritikpunkt der Userinnen und User ist Anti-Cheat-Expert. Das kernelbasierte Anti-Cheat-Programm wird mit dem Spiel automatisch installiert – zum Unmut einiger Steam-Nutzer. So schreibt etwa Getty:

Das Spiel installiert ein Kernel-Level-Anticheat, ohne darüber zu informieren (ihr klickt einfach auf »Ja« für Admin-Rechte). Nach der Deinstallation des Spiels wird das Anti-Cheat-Programm NICHT entfernt. Ich kann alle Dateien in C:\Programme\Anti-Cheat-Expert und alle Dienste (Anti-Cheat-Expert Protection, Anti-Cheat-Expert Service) noch auf meinem PC sehen.

INSTALLIERT DIESES SPIEL NICHT. […]

Der User IzzyGGN schreibt:

Ich schätze euer Engagement für die Entwicklung von Delta Force. Es hat das Potenzial eines FPS-Battlefield-Konkurrenten. Aber es ist sehr schäbig, Spyware zu verwenden, um tiefer in meine Daten einzudringen. Ich verstehe, dass es jetzt bei allem um Informationen und deren Verkauf geht, aber in meine persönlichen Fotos und privaten Dateien einzudringen ist illegal, es sei denn, man hat eine Erlaubnis, aber nein.

Andere User geben in ihren Rezensionen Anleitungen, wie das Programm wieder entfernt werden kann. Kernelbasierte Anti-Cheat-Programme sind stark umstritten, weil sie eine potenzielle Gefahr darstellen und beispielsweise als Einfallstor für Hacker dienen können.

Video starten 5:21 Delta Force will diese Woche Battlefield ans Leder, zeigt in 5 Minuten alle wichtigen Features

Entwickler müssen Spieler informieren

Ende Oktober 2024 gab Steam bekannt, dass Entwickler User und Userinnen beim Kauf eines Spiels vor radikalen Anti-Cheat-Maßnahmen warnen müssen. Auf der deutschen Steam-Shopseite von Delta Force ist der Einsatz der entsprechenden Software vermerkt.

Der mittlere der drei Infokästen am rechten Bildrand gibt Auskunft über das Kernel-basierte Programm. Der mittlere der drei Infokästen am rechten Bildrand gibt Auskunft über das Kernel-basierte Programm.

Auf der offiziellen Website von Delta Force gibt es einen eigenen Eintrag zu Anti-Cheat-Maßnahmen. Zum einen, erfahren Spielerinnen und Spieler hier von der Kooperation zwischen Entwicklern und Anti-Cheat Expert. Zum anderen heißt es hier, dass eine Task Force »zur Bekämpfung von Cheats und anderen Verstößen« eingerichtet werde.

Zudem listet eine Übersicht die etwaigen Strafen für Verstöße auf. Wer etwa Cheats benutzt, muss mit einer Konto- oder Ranglisten-Sperre von bis zu 10 Jahren rechnen. Wer Fehlinformationen im Chat verbreitet oder dort andere User beleidigt, muss mit einer Konto- oder Chatsperre von ebenfalls bis zu 10 Jahren rechnen – je nach Schweregrad.

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