Welcher Typ Smartphone-Nutzer seid ihr? Kauft ihr euch so oft neue Handys, dass ihr sterbende Akkus gar nicht bemerkt, lasst ihr den Akku irgendwann austauschen oder lebt ihr einfach mit immer weiter sinkender Laufzeit? Ich war bislang der Typ, der viel zu lange mit kaum noch sinnvoll nutzbarer Restlaufzeit gelebt hat.
Langfristig nicht die beste Lösung, irgendwann reicht der ausgelutschte Energiespender nur noch für sehr wenige Stunden und die am besten auch die meiste Zeit im Standby. Oder ganz ausgeschaltet. Mein treues Oppo Find X3 Pro zeigte nach langen Jahren der Nutzung irgendwann unschöne Akkustand-Sprünge und dann war auch noch der USB-Port kaputt, was das Nachladen zusätzlich erschwert hat.
Wireless Charging und eine Magsafe-Hülle
Praktisch: Das Smartphone war bei Erscheinen 2021 ein gut ausgestattetes Topmodell und beherrscht kabelloses Laden. Laden auf einer wireless-charging-Station ging also wenigstens, nur sonderlich mobil war das alles nicht mehr. Klar, es gibt Handy-Doktoren, die das fixen könnten - ein Kostenvoranschlag hat mich aber zum Sparen getrieben, angesichts umfangreicher Schäden hätte die Glas-Rückseite auch getauscht werden müssen und dann wäre es ja sinnvoll, auch den USB-Port reparieren zu lassen. Und und und.
Die provisorische und sparsame Lösung war eine Magsafe-Handyhülle, die kabelloses Laden unterstützt und eine passende Powerbank. Ich habe mir zwei gekauft: Eine angenehm dünne mit allerdings eher bescheidenen 5.000 mAh und eine klobige und unhandliche mit 15.000 mAh. Die Hülle muss für das wireless charging übrigens nur dünn genug sein, um den Strom nicht zu blockieren, zusätzliche Elektronik nutzen diese Hüllen nicht.
Die externen Akkus kleben dann magnetisch an der Rückseite des Handys und laden es im Betrieb genauso auf, als würde es auf einer Ladestation stehen. Das hat mich tatsächlich ein halbes Jahr gerettet, hatte aber im Sommer einen Nachteil: Die Wärmeentwicklung durch das Dauerladen ist nicht ohne und sonderlich gut für den Handyakku ist es natürlich auch nicht.
Zu wenig Akkulaufzeit und keine Lust auf Powerbank am Kabel?
Als dann mein Sohn klagte, dass sein Redmi Note 13 Pro+ nur noch schlecht über den Tag kommt, das mit der Erinnerung an Powerbank und Kabel aber auch nicht immer klappt, lag die Lösung nahe.
Einfach ebenfalls kabellos und magnetisch befestigt laden, die Powerbanks sind ja eh schon vorhanden.
Allerdings ist das Redmi nicht mit kabellosem Laden ausgestattet. Mist. Aber auch da gibt es Abhilfe: Eine per USB-C angeschlossene Induktionsspule, die zwischen Smartphone und Hülle geklemmt wird.
Für wenige Euro gibt es damit ein sehr praktisches Feature, soll das Telefon aber kabelgebunden geladen werden, muss der Stecker des Chargingmoduls natürlich abgesteckt werden.
Magsafe-Hüllen mit Support für kabelloses Laden gibt es für fast jedes etwas bekanntere Smartphone-Modell. Die eher unbekannteren Geräte decken dann Shops wie Aliexpress recht zuverlässig ab. Insgesamt kostet das Akku-Upgrade keine 40 Euro - wenn euer Telefon kabellos laden kann, sonst wird es ein wenig teurer..
Es ist natürlich kein Ersatz für einen heruntergerockten Akku, kann euch aber ein paar Monate bis zum Kauf eines neuen Telefons oder der Reparatur des alten Gerätes retten.



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