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Resurrected im Test: Diablo 2 war noch nie so gut, aber geht trotzdem nicht weit genug

20 Jahre nach Release erscheint der Actionrollenspiel-Klassiker in einem modernen Grafik-Gewand. Die wuchtige Atmosphäre des Remasters unterstreicht die großen Stärken von Diablo 2 - aber auch Schwächen, die selbst Fans vom Kauf abhalten könnten.

von Natalie Schermann,
23.09.2021 17:10 Uhr

Resurrected ist ein Fest für Nostalgiker. Die Grafik-Pracht zeigt aber nicht nur die Stärken des Blizzard-Klassikers auf. Resurrected ist ein Fest für Nostalgiker. Die Grafik-Pracht zeigt aber nicht nur die Stärken des Blizzard-Klassikers auf.

Bereits 2500 v. Chr. benutzten die alten Ägypter Rouge für rosige Wangen und Lippen sowie Kajal für die Augen. Denn anders als der Großteil der Männerwelt vielleicht vermutet, ist Schminke keine Maske. Vielmehr sollen damit die eigenen Vorzüge betont werden. Während ausdrucksstarke Merkmale auch im Alter noch glänzen, können Falten nicht von Make-Up bedeckt werden.

Genauso ergeht es nun dem Remaster des 20 Jahre alten Blizzard-Meisterwerks Diablo 2. Resurrected hat mit der überarbeiteten Grafik und den komplett neu gerenderten Zwischensequenzen ein wirklich erstklassiges Facelift bekommen. Die Grafikpracht unterstreicht die Zeitlosigkeit des Klassikers: Diablo 2 ist selbst nach heutigen Maßstäben  ein großartiges Action-Rollenspiel mit einem tiefen Charaktersystem, einer denkwürdigen Story, sieben gleichermaßen spaßigen Klassen, einer gnadenlos motivierenden Jagd nach besserer Ausrüstung und einer zum Schneiden dichten Atmosphäre. 

Doch wischt man die Schminke beiseite, so offenbaren sich doch ein paar Stellen, an denen unübersehbar der Zahn der Zeit nagt. Wir klären im Test, für wen sich Diablo 2: Resurrected überhaupt lohnt und was das Remaster noch besser gemacht hätte.

Eignet sich für euch, wenn ...
  • … wenn ihr bereits Fan des Originals seid.
  • … wenn ihr den Klassiker nachholen wollt und euch veraltete Features nicht stören.
  • … wenn ihr Lust habt, unterschiedlichste Klassen und Builds auszuprobieren.
  • … wenn ihr viel Wert auf dichte Atmosphäre und spannende Lore legt.
Eignet sich nicht für euch, wenn ...
  • … wenn euch fummeliges Inventarmanagement stört.
  • … wenn ihr es nicht mögt, euch in Charakter-Stats und Fertigkeiten einzuarbeiten.
  • … wenn euch ein knackiger Schwierigkeitsgrad leicht frustriert.

Klage gegen Activision Blizzard
Der Publisher von Diablo 2: Resurrected, Activision Blizzard, sieht sich aktuell einer Klage wegen Sexismus und ungleicher Behandlung von weiblichen Mitarbeitern ausgesetzt. Falls die Missstände für eure Kaufentscheidung eine Rolle spielen, haben wir für euch alle Infos zur Sexismus-Klage in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst. Unsere Haltung und Konsequenzen zu den Vorgängen könnt ihr in einem Leitartikel zum Blizzard-Skandal von GameStar-Chefredakteur Heiko Klinge nachlesen.

So schön war Diablo noch nie

Bekommt ein legendäres Spiel wie Diablo 2 einen neuen Anstrich, halten Fans besorgt den Atem an. Kann das Remaster nicht nur den Stil, sondern auch das Gefühl des Klassikers einfangen? Oder zerstört das neue Gewand die düstere Atmosphäre? Mit seinem knalligen und bunten Look entfernte sich Diablo 3 für viele Fans zu sehr von seinen Wurzeln.

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