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Diablo 4 nur das erste Kapitel der neuen Story, Lilith nicht der einzige Bösewicht

Diablo 4 soll nur das erste Kapitel einer Geschichte werden, die über Erweiterungen fortgeführt wird - offenbar mit anderen Gegenspielern als Lilith.

von Elena Schulz,
28.11.2019 11:15 Uhr

Lilith wird offenbar nicht der einzige Bösewicht in Diablo 4 bleiben. Lilith wird offenbar nicht der einzige Bösewicht in Diablo 4 bleiben.

Diablo 4 lässt uns die Rückkehr von Lilith miterleben. Die Mutter der Menschheit wird außerdem die Antagonistin im Spiel. Allerdings wohl nicht die einzige. Blizzard erklärte gegenüber ausgamers.com im Interview, dass Diablo 4 nur das erste Kapitel einer größeren Story werden soll, die weitere Gegenspieler mitbringt - sehr wahrscheinlich auch Diablo selbst.

Für Blizzard startete die Entwicklung von Diablo 4 mit der Vision die Dunkelheit, die Diablo innewohnt, darzustellen. Dafür bediente man sich zu Beginn der Entwicklung noch diverser Artworks. Eines dieser Artworks zeigt etwa die Erschaffung von Sanctuary im Stil eines Renaissance-Gemäldes:

Dieses Artwork repräsentiert für Blizzard die Stimmung von Diablo 4. Dieses Artwork repräsentiert für Blizzard die Stimmung von Diablo 4.

Diablo 4 ist nur der Auftakt

Auf dem Artwork zu sehen sind der Engel Inarius und Lilith, die gemeinsam die Menschheit erschaffen haben. Die beiden Schlüsselfiguren boten eine Chance, Diablo in einem völlig neuen Licht zu betrachten, wie Game Director Luis Barriga erklärt:

"Als wir das Artwork sahen, inspirierte es uns. Lilith ist ein Charakter, um den wir eine Geschichte bauen können. Wir lieben an Sanctuary, dass wir diese Saat bereits gesät haben. Es existiert bereits eine dichte Hintergrundgeschichte mit Romanen und Lore-Büchern. Deshalb haben wir uns entschieden, uns den Schöpfungsmythos genauer anzuschauen. Wir hatten das Gefühl, dass wir Diablo schon bekämpft haben und er immer zurückkommt - es ging also darum, was wir noch zur Verfügung hatten."

Dass Diablo trotzdem zurückkehrt, ist aber nicht ausgeschlossen. Wie Art Director John Mueller weiter ausführt, handle es sich bei Diablo 4 nur um das »erste Kapitel eines Buches«.

"Wir wollen eine große Geschichte erzählen und das hoffentlich über einen sehr langen Zeitraum. Das Spiel wie das erste Kapitel eines Buches zu behandeln und Lilith als eine Schlüsselfigur in dieser Story, fühlt sich gut in dem Wissen an, dass es noch all diese anderen Figuren gibt, die in Zukunft zurückkehren können - oder neue Charaktere, die man noch nicht kennt."

Das klingt ziemlich eindeutig danach, dass in den bereits bestätigten Erweiterungen neue Geschichten mit anderen Charakteren erzählt werden sollen - wahrscheinlich sogar mit Diablo selbst, der bislang ja immer in irgendeiner Form zurückgekehrt ist. Barriga zufolge ändere dieses Vorgehen die typische Formel der Reihe.

In Diablo 3 und Reaper of Souls sei der Kampf gegen Namensgeber Diablo als Schurke schließlich kaum der Rede wert gewesen, weil sich Malthael als wahrer Endgegner entpuppt. Diesmal wolle man es deshalb andersherum machen und erst andere Figuren beleuchten.

Und hier kommt Lilith ins Spiel: Sie ist nicht nur die Mutter der Menschen, sondern auch die Königin von Sanctuary, der Spielwelt von Diablo. Von der guten Dame könnt ihr euch auch ein Bild im Cinematic-Trailer zu Diablo 4 machen:

Diablo 4 - Cinematic-Trailer von der BlizzCon 2019 enthüllt die Fortsetzung 9:20 Diablo 4 - Cinematic-Trailer von der BlizzCon 2019 enthüllt die Fortsetzung

Über ihre Motive und Geschichte erfahrt ihr mehr in unserem großen Special zum neuen Bösewicht:


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