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Diablo 4: Selbstloser Spieler will eigentlich nur anderen helfen, bekommt aber Unsummen an Gold

Ein Fan hat es sich zum Ziel gesetzt, anderen Spielenden in den besonders schweren Capstone Dungeons zu helfen. Dabei lernt sogar er noch etwas Neues.

Die Welt von Sanktuario beherbergt nicht nur Monster, sondern auch richtig nette Gesellen, die euch helfen wollen. Die Welt von Sanktuario beherbergt nicht nur Monster, sondern auch richtig nette Gesellen, die euch helfen wollen.

Diablo 4 setzt in Sachen Gameplay auf viele MMO-typische Funktionen, aber ausgerechnet wenn es darum geht, schnell und einfach Mitspieler für eine vorübergehende Gruppe zu finden, um gemeinsam eine Herausforderung zu absolvieren, bietet das Spiel nur unzureichende Möglichkeiten.

Das kann insbesondere in den bockschweren Capstone-Dungeons im Endgame zu Frustration führen. Diese Multi-Level-Areale müsst ihr nämlich abschließen, um in eurer Weltstufe voranzukommen, doch sie sind primär auf Gruppen ausgelegt und deshalb Solo nur schwer zu schaffen.

Wie die Website vg247.com berichtet, hat sich nun ein Samariter diesem Problem angenommen und dabei viele interessante Menschen in Diablo 4 getroffen.

Aus Frust wird Hilfsbereitschaft

Der Reddit User AwesomePrawn soll demnach selbst so frustriert von den Capstone-Dungeons und der mangelhaften Gruppensuche gewesen sein, dass er sich kurzerhand selbst aufgemacht hat, um anderen Diablo-Fans die helfende Hand zu reichen. Dafür nutzte er die Xbox-eigene Mitspielersuche und trat relativ wahllos laufenden Partien bei.

Außerhalb von Clans bietet Diablo 4 nicht gerade viel Komfort wenn es darum geht, schnell mal mit anderen Spielern eine Gruppe zu bilden. Außerhalb von Clans bietet Diablo 4 nicht gerade viel Komfort wenn es darum geht, schnell mal mit anderen Spielern eine Gruppe zu bilden.

Die angetroffenen Spieler sollen sich riesig gefreut und ihrem Retter in der Not sogar bis zu zwei Millionen Gold für dessen Dienste geboten haben. Und hier liegt der Knackpunkt: Ob er annahm oder nicht, ist nicht bekannt. Für ihn sei es ohnehin nicht um den schnöden Mammon gegangen:

Die Vielfalt der Menschen, die ich gestern Abend getroffen und mit denen ich gesprochen habe, war verrückt, von Kindern bis zu Großeltern. Die ersten Leute, mit denen ich zusammenkam, waren ein verheiratetes Paar mit einem bösen Sinn für Humor, die sich gegenseitig neckten und zahme Beschimpfungen machten, aber man merkte, dass es ein sehr positiver Teil ihrer Beziehung war und ich gebe zu, dass es ziemlich bezaubernd war.

Sogar einen 70-jährigen Heroen hat er bei einer Hilfsaktion getroffen. Und der habe es ihm mit seiner fröhlichen Art besonders angetan:

So ein süßer älterer Herr aus Texas, dessen Freude und Begeisterung für das Spiel einfach ansteckend und herzerwärmend waren. Dieser Kerl liebte es offensichtlich, seinen Charakter aufzubauen und nach der perfekten Ausrüstung für seine Klasse zu suchen, und er hat mir sogar etwas beigebracht, was ich nicht wusste, als es darum ging, Raunende Obolusse auszugeben, also vielen Dank, Bad JuJu!

Ihr seht, dass es sich durchaus lohnen kann, einfach mal auf eigene Faust eine gute Tat zu vollbringen und anderen Diablo-Fans euren Schwertarm zu leihen. Ebenfalls lohnenswert ist ein Blick auf unsere anderen Artikel rund um Diablo 4:

Habt ihr selbst schon einmal von einer fremden Person in Diablo 4 Hilfe bekommen? Oder in irgendeinem anderen Spiel, bei dem ihr nicht weiterkamt? Wenn ja, welches? Oder bleibt ihr lieber für euch und grübelt selbst, wie ihr die Problemstelle schafft? Ganz gleich, wie eure Antwort lauten mag: Schreibt sie uns gerne in die Kommentare!

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