Der Spaß hat einen Haken
Ich finde den Spiritborn super. Er ist flott, versatil und spektakulär. Bewegung, Fähigkeiten und ja, ich sag's einfach: das Feeling der neuen Klasse sind brillant. Es ist in meinen Augen mit die beste Klasse, die Blizzard je designt hat, und steht für mich auf einer Stufe mit Totenbeschwörer und Paladin.
Diablo-Streamer Rob, der inzwischen mehrere »broken« oder »OP« Builds ausprobiert hat, bezeichnete den Spiritborn uns gegenüber während der Testphase noch als »eine der vielleicht ausgereiftesten Klassen überhaupt«.
Aber jetzt poppen über den Köpfen von Geistgeborenen auf aller Welt gigantische Schadenszahlen wie zu Zeiten von Diablo 3 auf - und das, wo Blizzard doch einst geschworen hatte, im Nachfolger nicht denselben Fehler zu machen.
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Der Evade Spiritborn in Diablo 4 wurde schnell wieder generft, im Video gibt's den Vergleich
Erste Nerfs und Bugfixes wurden bereits veröffentlicht, weitere Patches dürften folgen, zumindest für die offensichtlich kaputten, den Schwierigkeitsgrad komplett aushebelnden Spiritborn Builds wie aktuell Zäher Schild.
Blizzards eigentlich sehr cleverer Plan könnte also nach hinten losgehen und die Entwickler in eine Zwickmühle geraten:
- Entwerten sie Hauptargument für den Kauf von Vessel of Hatred nachträglich und machen den Spiritborn schwächer für alle Addon-Besitzer?
- Oder halten sie die Kritik jener Fans aus, die beispielsweise als Barbar und Druide mit weitem Abstand am unteren Ende der Klassen-Rangliste rangieren?
Indem Blizzard sich so stark auf den Spiritborn konzentriert, ihn geboostet und zur aktuell stärksten Klasse gemacht hat, hat sich das Studio in eine Situation gebracht, die es in Season 6 und künftigen Patches jetzt ausbaden muss.
Doch immerhin: Zeit genug haben die Entwickler, schließlich ist Diablo 4 ein sich konstant veränderndes Live-Service-Spiel, in dem das nächste Update die Klassen-Balance wieder komplett umschmeißen kann.
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