Vor dem Endgame kommt immer was? Genau, das Leveln! Für die einen ein Graus, für die anderen eine tolle Reise. Dieser Guide ist für beide Lager, denn damit levelt ihr nicht nur flott, sondern auch effizient und könnt trotzdem die Geschichte von Diablo 4: Vessel of Hatred erleben.
- Spielt die Kampagne
- Nach der Kampagne kommt die Flut
- Schwierigkeitsgrade ohne Ende
- Elixiere, Räucherwerk und schwelende Asche
- Builds erleichtern das Leveln
- Passt eure Ausrüstung an
Spielt die Kampagne
Wie bitte, ihr sollt in einem Guide zum schnellen Leveln erst die Kampagne spielen? Ja, das solltet ihr, denn die Kampagne in Vessel of Hatred müsst ihr einmal abschließen, damit ihr sie mit weiteren Charakteren überspringen könnt und alle Features der Erweiterung freischaltet. Das gilt beispielsweise für die Söldner.
Die nehmt ihr auch direkt mit, sobald ihr sie freischaltet. Was es genau mit den alten (und jungen) Haudegen auf sich hat, lest ihr in unserem Artikel, den wir euch hier verlinken, sobald er online geht.
Ihr könnt direkt mit der Kampagne von Vessel of Hatred beginnen – auch mit einem neuen Charakter. So bringt ihr etwa die neue Klasse der Geistgeborenen direkt auf ungefähr Level 50 und lernt, wie die Fähigkeiten der Dschungelkrieger funktionieren. Unseren ausführlichen Guide zu den Geistgeborenen von Kollege André findet ihr hier:
Nach der Kampagne kommt die Flut
Habt ihr die Kampagne einmal abgeschlossen, könnt ihr sie wie gehabt überspringen und direkt im Abenteuermodus loslegen. Dadurch habt ihr Zugriff auf alle Events, Quests, Dungeons und müsst euch nicht mit zeitraubenden Zwischensequenzen aufhalten.
Euer Weg führt euch dann am besten direkt in die Höllenflut. Habt ihr einen Flachköpper in das Gebiet gemacht, schnetzelt ihr euch durch die Monsterhorden und sucht drei Altäre. Dort startet ihr ein Event, an dem am Ende ein dicker Boss auf euch wartet.
Der lässt starke Gegenstände und Ressourcen fallen, die euch früh einen Vorteil verschaffen. Ihr benötigt für das Event allerdings Unheilsherzen, mit denen ihr den Boss beschwört. Die findet ihr in gequälten Geschenken – das sind die Kisten, die ihr mit annormaler Glut öffnen könnt. Die Glut lassen besiegte Gegner fallen.
Der Sinn hinter diesem Event ist, dass ihr es mit weiteren Spielern in möglichst kurzer Zeit abschließt und es so oft es geht wiederholt. Seid ihr alleine im Gebiet, seht vom Beschwören des Bosses ab – dann benötigt ihr sehr viel Zeit, um den Boss zu plätten. Ist euer Inventar voll, macht ihr einen kurzen Abstecher in eine Stadt eurer Wahl, sortiert die Gegenstände aus und teleportiert euch fix wieder zurück.
Schwierigkeitsgrade ohne Ende
Mit Vessel of Hatred bekommt Diablo 4 ein neues-altes Schwierigkeitsgradsystem. Die ersten Stufen sind Normal, Schwer, Experte und Reumütig. Anschließend geht es in die Qual-Stufen, die wir schon aus Diablo 3 kennen. Diese schaltet ihr allerdings erst später frei. Die ersten vier Schwierigkeitsgrade sind also ausschlaggebend für das Leveln.
Höhere Schwierigkeitsgrade versprechen bessere Belohnungen.
Die ersten vier Schwierigkeitsgrade schaltet ihr nacheinander während des Levelns frei. Je nach gewünschter Herausforderung könnt ihr den passenden Schwierigkeitsgrad wählen. Grundsätzlich solltet ihr zum Release und mit einem neuen Charakter auf »Normal« spielen, da die Skalierung sehr herausfordernd ist. Anschließend könnt ihr an den verschiedenen Punkten den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Hier findet ihr mögliche Aktivierungspunkt:
| Schwierigkeitsgrad | Aktivierungspunkt |
|---|---|
| Normal | Für neue Charaktere und Einsteiger |
| Schwer | Schwer nutzt ihr, wenn ihr die 10 zusätzlichen Fähigkeitspunkte durch Gebietsruf freigeschaltet habt |
| Experte | Nutzt ihr, sobald ihr eure Klassenquest freigeschaltet habt |
| Reumütig | Ab Level 50 verfügbar. Je nach Build und Stärke könnt ihr den Schwierigkeitsgrad gut oder weniger gut nutzen |
Die Qualstufen könnt ihr erst ab Stufe 60 erspielen. Dafür besucht ihr die Grube des Werkmeisters und bezwingt die einzelnen Level. Ab Gruben-Stufe 20 schaltet ihr dann die erste Qualstufe frei.
Elixiere, Räucherwerk und Schwelende Asche
Damit ihr noch das letzte Quäntchen an zusätzlichen Erfahrungspunkten herausholt, habt ihr noch Verbrauchsgegenstände zur Verfügung: Elixiere und Räucherwerke. Beides solltet ihr möglichst immer aktiv haben. Beide Gegenstände gewähren euch immer mindestens fünf Prozent mehr Erfahrungspunkte und können gleichzeitig verwendet werden. Schaut also immer wieder beim Alchemisten vorbei und craftet euch die Fläschchen und Räucherstäbchen für einen saftigen Erfahrungsbonus.
Nutzt außerdem eure Schwelende Asche. Die bekommt ihr über den kostenlosen Battle Pass in regelmäßigen Abständen und könnt sie dann im passenden Menü unter »Saisonal« und »Saisonale Segen« einsetzen, um eure erhaltene Erfahrung zu erhöhen.
Builds erleichtern das Leveln
Eine eisige Kugel hier, die Gegner einfriert, ein riesiger Hammer, der auf die Dämonen niedergeht – und die Gegner wollen partout nicht umfallen? Dann hilft euch ein Levelbuild. Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden kann der richtige Build einen großen Unterschied machen und die Levelgeschwindigkeit stark anheben.
Für jede Klasse gibt es dabei diverse Builds, die ihr nach Lust und Laune ausprobieren könnt. Das hilft euch zusätzlich, ein Gefühl für die Klasse zu bekommen und wie ihr sie im Mid- und Endgame spielen könnt.
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In den ersten Minuten von Diablo 4: Vessel of Hatred geht's Ketzern an den Kragen
Alternativ erstellt ihr euch einen eigenen Build und tüftelt immer weiter daran herum. Mit Vessel of Hatred solltet ihr aber nicht mehr nur auf Schaden setzen. Eine starke Defensive ist genauso wichtig, da Dämonen und verbrannte Ritter auf den höheren Schwierigkeitsgraden heftige Schellen austeilen.
Passt eure Ausrüstung an – aber nicht zu oft
Die richtige Ausrüstung ist in jedem Action-RPG der Schlüssel zum fixen Leveln. Habt ihr starke Stücke mit hohem Itemlevel gefunden, passt ihr sie am besten direkt beim Schmied mittels Härtung an. Dadurch erhalten sie zusätzliche Attribute, die euren Build abrunden. Mehr Schaden, mehr defensive Werte oder mehr Geschwindigkeit sind immer einen Stopp beim Schmied wert.
Allerdings solltet ihr nicht zu oft in der Stadt vorbeischauen, denn es gilt: Die Stadt ist Lava. Dort könnt ihr keine Erfahrung generieren und Ausrüstung sammeln, haltet eure Besuche also möglichst kurz. Es reicht, wenn ihr alle paar Level mit einem vollen Inventar mit eurem Stadtportal zurückkehrt, eure Items tauscht und verbessert und den Rest vom Schmied eures Vertrauens zerstören lasst.
Achtet aber darauf, dass ihr die legendären Aspekte, die ihr für euren Build benötigt, immer auf der Ausrüstung habt. Ein Abstecher zum Okkultisten kann also auch nicht schaden, um dort die Aspekte auf eure Items prägen zu lassen. So bleibt eure Ausrüstung immer aktuell und euer Build komplett.
Welche Klasse werdet ihr zum Release von Diablo 4: Vessel of Hatred spielen? Und habt ihr schon Bock auf die ganzen Änderungen, die mit der Erweiterung eintrudeln? Sagt es uns in den Kommentaren!
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