50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Diablo 4: Vorsicht vor diesem Seasonbonus, denn er könnte euch Millionen kosten

Aktuell sorgt ein Bug dafür, dass euch ein Bonus durch die Saisonalen Segen von Diablo 4 teuer zu stehen kommen kann.

Wenn der Okkultist nicht aufpasst, könnte er sich dank eines Bugs alsbald in einen gierigen Schatzgoblin verwandeln. Wenn der Okkultist nicht aufpasst, könnte er sich dank eines Bugs alsbald in einen gierigen Schatzgoblin verwandeln.

Mit der ersten Season von Diablo 4 öffnete sich auch erstmals ein neues Spielfeld für alle Helden und Heldinnen da draußen, um ihre Reisen abseits neuer Ausrüstung zu erleichtern: die Saisonalen Segen. Leider ist einer dieser fünf Modifier aktuell verbuggt, die Urne der Verhandlung. Momentan kann sie euch so innerhalb von wenigen Sekunden Millionen an Goldstücken kosten, anstatt euch reicher zu machen.

Was genau ist das Problem?

An sich sollte die Urne der Verhandlung schlicht den Preis aller durch euch verkauften Items auf der höchsten von vier Stufen um 15 Prozent erhöhen, so einfach, so simpel. Ist ja auch logisch: Ihr verhandelt halt besser, bekommt also mehr Geld für alles, was euch die Händler abnehmen. Leider endet die Geschichte hier nicht.

In der folgenden Aneinanderreihung von Screenshots könnt ihr den Zusammenhang bildlich nachvollziehen und könnt erkennen, wie der Preis sich signifikant bei voller Urne der Verhandlung zu bei einer leeren unterscheidet.

Was ist zu tun?

Empfehlen wir euch deshalb, die Urne der Verhandlung gar nicht mit Aschen zu befüllen oder sie rasch wieder zu entleeren? Nein! Ihr könnt von dem Bonus profitieren, braucht dafür aber etwas Selbstdisziplin: Sammelt Items, die ihr verzaubern wollt, lieber an, merkt euch, was ihr damit vorhabt, macht euch Notizen oder wie ihr euch das auch immer vereinfachen könnt. Und erst wenn ihr gezielt zum Okkultisten geht, um eine ganze Reihe Items zu verändern, entnehmt die Aschen und packt sie hinterher wieder rein.

Warum? Ihr verkauft in Diablo 4 derart viele Items, dass es sich durchaus lohnt, den Bonus zu haben. Und die Kosten für die Aschenentfernung habt ihr so spielend wieder drin. Es braucht halt nur etwas Geduld und Selbstkontrolle, um sich einen Loot-Trade-Loot-Trade-Enchant Gameflow zuzulegen.

Klage gegen Activision Blizzard

Activision Blizzard sieht sich aktuell einer Klage wegen Sexismus und ungleicher Behandlung von weiblichen Mitarbeitern ausgesetzt. Falls die Missstände für eure Kaufentscheidung eine Rolle spielen, haben wir für euch alle Infos zur Sexismus-Klage in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst. Unsere Haltung und Konsequenzen zu den Vorgängen könnt ihr in einem Leitartikel zum Blizzard-Skandal von GameStar-Chefredakteur Heiko Klinge nachlesen.

Hoffentlich nimmt sich Blizzard diesem Fehler alsbald an, sodass solche zurechtgelegten Verhaltensweisen für die Spielerschaft unnötig werden.

Video starten 4:12 Diablo 4 - Unser Jäger wirbelt sich mit tödlicher Geschwindigkeit durch Season 1

Wie kommt der Bug wahrscheinlich zustande?

Wir können hier natürlich nur spekulieren, da wir keine Insiderkenntnisse über den Programmcode von Diablo 4 besitzen. Doch letztendlich liegt der Zusammenhang relativ nahe: In der Formel, die euch den Preis für jede einzelne Verzauberung ausrechnet, muss der Wert des abzuwandelnden Items enthalten sein. Und da dieser durch den Bonus modifiziert wird, fließt der höhere Händlerpreis in die Berechnung mit ein.

Ist euch das Problem bewusst gewesen? Oder haben wir euch leider gerade eröffnet, taschenweise Goldmünzen in den Rachen des Okkultisten geworfen zu haben? Nutzt ihr die saisonalen Boni oder findet ihr das System eher lästig? Schreibt uns eure Meinung, Gedanken und vielleicht ja sogar Ideen für ganz neue Boni kommender Seasons in die Kommentare!

zu den Kommentaren (8)

Kommentare(6)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.