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Seite 5: Die 15 besten Star-Wars-Spiele, die jemals entwickelt wurden

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3. Star Wars: Jedi Knight 2 - Jedi Outcast

Release: 26. März 2002 | Entwickler: Raven Software | Genre: Action | Plattform: PC, Xbox, Gamecube, PS4, Switch

Worum geht's?

Jedi Knight 2 ist in ein Brett von einer Star-Wars-Fantasie. Als gescheiterter Ex-Jedi Kyle Katarn verdingt ihr euch in den ersten paar Missionen als Söldner, ballert euch mit Blaster, Bowcaster und Co. durch Horden von Imperialen. Diese Passagen bieten für sich genommen bereits hervorragendes Shooter-Gameplay, doch das »Jedi« im Titel ist natürlich mehr als eine Marketing-Floskel.

Früher oder später muss Kyle Katarn wieder zum Jedi werden. Um das zu schaffen, trainiert er unter Luke Skywalker, der nach Episode 6 eine Jedi-Akademie aufgemacht hat. Und anders als in den neuen Filmen ist die hier tatsächlich erfolgreich. Hach. Als Jedi kämpft man sich durch abwechslungsreiche Schauplätze, beispielsweise die dreckigen Gassen des Gangsterplaneten Nar Shadaa oder die luftigen Plazas von Bespin. Außerdem infiltriert Kyle diverse imperiale Einrichtungen.

Neben dem tollen Leveldesign, der grandios düsteren Star-Wars-Atmosphäre und der spannenden Geschichte ist es aber vor allem die Handhabung des Lichtschwerts, die Jedi Knight 2 unsterblich macht. Ob ihr gegen Sturmtruppen kämpft oder gegen dunkle Jedi: Jedes Duell ist eine Wucht. In Kombination mit diversen Machtfähigkeiten hat es nie so viel Spaß gemacht, ein Jedi zu sein - gerade auf dem PC bedient sich die Klinge unheimlich intuitiv und sehr viel direkter als in The Force Unleashed. Oh, und auch der Multiplayer war fantastisch!

Lohnt es sich noch?

Jedi Outcast hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, spielt sich aber noch immer hervorragend. Hier kann wirklich jeder Star-Wars-Fan bedenkenlos zugreifen. Vor allem aber die, die mit den Prequel-Trilogie nicht wam wurden und sich für ihren eigenen Kanon lieber vorgestellt hätten, dass es mit dem Universum nach Episode 6 anders weitergegangen wäre.

Ihr braucht aber auch eine gewisse Frustresistenz, wenn es um Sprungpassagen geht. Immer wieder gibt es nämlich Level-Abschnitte, in denen ihr Kyle gefühlt Zentimeter genau auf Plattformen oder Kisten landen lassen müsst. Und das klappt einfach nicht immer. Stellt euch also darauf ein, Levelabschnitte auch mehrmals durch zu hüpfen.


2. Star Wars: Jedi Knight - Jedi Academy

Release: 18. September 2003 | Entwickler: Raven Software| Genre: Action | Plattform: PC, Xbox, PS4, Switch

Worum geht's?

Vieles von dem, was wir zu Jedi Outcast gesagt haben, gilt auch für dessen Nachfolger von 2003. Mit dem kleinen, aber sehr feinen Unterschied, dass es hier nicht nur normale Lichtschwerter gibt, sondern auch Doppelklingen wie die von Darth Maul sowie die Möglichkeit, statt einem Schwert einfach zwei zu führen. Als wahlweise männlicher oder weiblicher Jedi-Jüngling Jaden Korr wechselt das Spiel gegenüber den Vorgängern die Perspektive. Raubein Kyle Katarn ist jetzt der Lehrer, wir studieren an der Jedi-Akademie und jagen überall in der Galaxis einen bösen Kult.

Jedi Academy fährt die eher düstere Das-Imperium-Schlägt-Zurück-Stimmung des Vorgängers zurück, stattdessen wird es ein bisschen abenteuerlicher. Jaden kämpft in einem Labyrinth des Todes gegen einen Rancor, kämpft sich auf Corellia über einen fliegenden Zug, besucht die Rebellenruinen von Hoth und noch mehr. Außerdem gibt uns Jedi Academy die Wahl, ob wir der hellen oder der dunklen Seite folgen möchten.

Lohnt es sich noch?

Jedi Academy spielt sich auch heute noch wunderbar fluffig, geht leicht von der Hand und ist hervorragend inszeniert. Mit den neuen Schwertstilen kamen außerdem neue Kampfmanöver hinzu und wir konnten sogar fließend zwischen verschiedenen Kampfstile wechseln. Die Sprungpassagen konnten aber auch hier - wie schon bei Jedi Outcast - einige Nerven strapazieren.

Mit seinem verbesserten Kampfsystem bleibt Jedi Academy allerdings bis heute die Referenz, wenn es um Jedi-Spiele geht. Und es macht noch immer einen Heidenspaß.

1. Star Wars: Knights of the Old Republic

Video starten 23:51 KOTOR - Video-Rückblick zu Star Wars: Knights of the Old Republic

Release: 4. Dezember 2003 | Entwickler: Bioware | Genre: Rollenspiel | Plattform: PC, Xbox

Worum geht's?

Platz 1 gebührt Star Wars: Knights of the Old Republic von 2003, einem der wahrscheinlich besten Rollenspiele überhaupt sowie einem der größten Meisterstücke von Bioware. Die Idee hinter Kotor war damals brillant: Ein Star-Wars-RPG, das Jahrtausende vor den Filmen spielt - und den Entwicklern damit maximale Freiheit einräumt, sich kreativ auszutoben.

Einer der größten Stärken bleibt das Szenario. Denn die Galaxie wirkt hier vertraut und doch fremd. So treten die Sith hier als Feinde sehr viel offener zutage als zu Zeiten von Darth Vader, die Mandalorianer spielen als Kriegervolk eine wichtige Rolle - und ihr schmiedet euer eigenes Schicksal in dieser Galaxis.

Wie die meisten Bioware-Meisterwerke lebt KotoR von der Geschichte, von spannende Charakteren wie dem Mörderdroiden HK-47, dem grauen Jedi Jolee Bindo, Bastila Shan oder dem dubiosen Darth Revan, der - ohne zu viel zu spoilern - zu den spannendsten Sith überhaupt gehört.

Eine ganz große Stärke von Knights of the Old Republic bilden außerdem Entscheidungen: Was ihr in der Welt tut, kann drastische Konsequenzen für euch, eure Gefährten und das Schicksal der Galaxis haben. Vorbildliches RPG-Storytelling, von dem sich heute noch diverse Rollenspiele und auch Bioware-Titel mehr als eine Scheibe abschneiden sollten.

Lohnt es sich noch?

Da die größte Brillianz von Kotor eindeutig in seiner Geschichte zu finden ist, könnt ihr damit heute noch genau so viel Spaß haben wie vor über 20 Jahren. Die Story bietet einen legendären Twist, ist davon aber überhaupt nicht abhängig, um im Gedächtnis zu bleiben. Auch spielerisch bietet es nach wie vor viel und setzt auf ein ebenso strategisches wie mitreißendes Kampfsystem.

KotoR ist auch heute noch deutlich leichter zu durchdringen als beispielsweise Baldur's Gate, behält sich aber durchaus die Rollenspiel-Komplexität. Mit simplem Rumklicken kommt man nicht weit, stattdessen muss man Lichtschwert und die Fähigkeiten der Team-Kollegen verstehen, um Erfolg zu haben. Erwartet also kein Rollenspiel, das euch die Arbeit abnimmt. Für Kotor braucht ihr Köpfchen.

Am ehesten ist die Grafik des Meisterwerks heute nicht mehr zeitgemäß - darum hoffen ja viele, dass das angekündigte Remake noch erscheint. Aktuell sieht es in dem Bereich aber eher düster aus.

5 von 5


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