Firestorm beeinflusst die Zukunft von Battlefield 5 & all seinen Modi

Die Produzenten von Battlefield 5 sprachen mit uns auf der E3 über die Zukunft des Ego-Shooters und wie der Firestorm-Modus auch auf die anderen Modi abfärbt.

von Fabiano Uslenghi,
09.06.2019 12:00 Uhr

Auf der E3 wurden jede Menge neue Maps für Battlefield 5 angekündigt, über Firestorm wurde im Stream aber wenig gesprochen. Auf der E3 wurden jede Menge neue Maps für Battlefield 5 angekündigt, über Firestorm wurde im Stream aber wenig gesprochen.

Auf der E3 kündigte das Entwickler-Team von Battlefield 5 endlich zahlreiche neue Maps und den Pazifikkrieg als neues Szenario an. Deshalb haben wir uns in Los Angeles mit Produzent Lars Gustavsson und Senior Produzent Bryan McArthur zusammengesetzt, um ein wenig über die Zukunft des Ego-Shooters zu reden. So soll der Battle-Royale-Modus Firestorm auch Einfluss auf die anderen Modi nehmen, da er den Entwicklern viel über ihre Spieler verrät.

Laut McArthur soll der Firestorm-Modus gar nicht gänzlich für sich alleine stehen, sondern war immer als ein Teil des Gesamtspiels gedacht und nicht als Free2Play-Zusatz. Momentan arbeite man daran, diesen stärker mit den anderen Modi zu verbinden. Alles was die Entwickler in Firestorm lernen, könnte zudem laut Gustavsson auch den Rest des Spiels beeinflussen.

"Es großartig für uns als Team, dass wir soviel aus Firestorm lernen konnten, das wahrscheinlich auf den Rest des Spiels abfärbt. Wir finden es toll zu sehen, wie die Spieler reagiert haben, welche Lehren wir daraus ziehen konnten und wie es das Spiel als Ganzes beeinflusst."

Gerade das Spieltempo in Firestorm sei ein ganz anderes als in traditionelleren Battlefield-Modi wie Rush oder Eroberung. Außerdem bietet der Modus Spielern viel mehr Möglichkeiten, Fahrzeuge kreativ einzusetzen und damit Chaos zu stiften.

"Die eine Lehre, die wir aus Firestorm gezogen haben, ist das Tempo und die andere die Verspieltheit. Die Spieler stellen verrückte Dinge mit dem Traktor oder dem Helikopter an und erlauben es sich, rumzualbern und Spaß zu haben. Darin sehen wir, dass das etwas ist, was die Spieler wollen. "

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So lange Leute spielen, gibt es neue Inhalte

Battlefield 5 wird in den nächsten Wochen und Monaten stetig wachsen. Bis August erscheinen mit Al Sundan, Marita, Lofoten und Provence vier neue Spielkarten. Im Oktober folgt zudem Operation Underground, die unter anderem die Map Metro aus Battlefield 3 und 4 neu-interpretiert dem Spiel hinzufügt. Wenn im Herbst dann Kapitel 5 »Awakening the Giant« den Pazifik als neuen Kriegsschauplatz mitbringt, kommt noch ein weiterer Klassiker hinzu: Die Insel-Karte Iwo Jima.

In unmittelbarer Zukunft ist Battlefield 5 ist also erst einmal versorgt. Wie lange Spieler allerdings mit Updates dieser Größenordnung zu rechnen haben, wissen auch McArthur und Gustavsson noch nicht. Man will aber den Service so lange aufrechterhalten, wie Spieler wöchentlich Spaß damit haben.

Ob in absehbarer Zukunft beispielsweise die Ostfront mit Russland als neuer Fraktion spielbar sein wird, wollte Dice noch nicht verraten. Pläne für weiteren Singleplayer-Content nach »Der letzte Tiger« gibt es zurzeit ebenfalls nicht.

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