Alter Publisher, neues Studio: Mit Domination setzen Kalypso Media und der französische Entwickler Artefacts Studio (Terraforming Mars) die Disciples-Trilogie fort, die 2022 mit Liberation startete. Die damalige GameStar-Wertung von 71 ist typisch für die mittlerweile 26-jährige Reihe. Denn die war abgesehen von Disciples 2 nie so richtig toll, aber auch nicht schlecht. Anders ausgedrückt: Disciples blieb immer im Schatten der großen Namen wie Heroes of Might & Magic 3 und 5 oder ein King’s Bounty.
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Disciples: Domination spielt 15 Jahre nach dem letzten Serienteil Liberation – und unsere Königin hat mächtig Ärger.
Was auch daran liegen könnte, dass Disciples schon immer düsterer war, sogar eigentlich grüne Wiesen dräuen bräunlich, die Atmosphäre geht klar Richtung Dark Fantasy. Was ja mehr als okay ist, aber Otto-Normalstratege reagiert nun mal eher auf farbenfrohe Bilder als auf Düsterwelten.
Bei einer Präsentation der Entwickler haben wir vor allem das erweiterte Kampfsystem von Domination schon begutachten können. Hier kommen unsere Eindrücke.
Echtzeit trifft Runde
Domination ist der fünfte Teil der Reihe, die 1999 mit Disciples: Sacred Lands begann. Es spielt 15 Jahre nach dem Vorgänger Liberation, und ihr übernehmt wieder die Rolle von Avyanna. Die einstige Soldatin ist mittlerweile Königin über das Reich Nevendaar. Doch das klingt auf dem Papier (oder eurem Bildschirm) besser, als es ist. Denn Nevendaar ist zerrissen, verfeindete Fraktionen greifen nach der Macht.