Die Entertainment-Branche hat es aktuell nicht leicht, und immer wieder wird von Entlassungen gesprochen. Jetzt trifft es auch Disney – wie aus einer kurzen Nachricht von CEO Josh D’Amaro hervorgeht. Der 55-Jährige übernahm die Position erst im März 2026 von Bob Iger.
In dem Schreiben heißt es, dass die Stellenstreichungen nötig sind, um »die Betriebsabläufe zu optimieren« und den Anforderungen von morgen gerecht zu werden.
Wie das renommierte Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet, sind von der Massenentlassung rund 1.000 Mitarbeiter in allen Bereichen des Mäuse-Konzerns betroffen, darunter Studios, Fernsehsender, aber auch Sport- und Erlebnisangebote.
Derzeit beschäftigt Disney circa 231.000 Arbeitnehmer (Stand: September 2025 – via The Guardian). Der Konzern soll bereits damit beschäftigt sein, ihre Arbeitnehmer von den Veränderungen und Kündigungen in Kenntnis zu setzen.
Marvel muss deutlich zurückstecken
Besonders schwer trifft es dabei Marvel Studios, die sowohl in New York als auch in Burbank wichtige Stellen in fast allen Bereichen der Organisation verlieren. Dazu gehört auch das gesamte Oscar-prämierte Team für die visuelle Entwicklung.
Wir sprechen hier von Illustratoren, Charakterdesignern, Künstlern und technischen Spezialisten, die bereits für große Superhelden-Produktionen wie The Avengers oder Guardians of the Galaxy bis hin zu Serien wie Daredevil verantwortlich waren und schon jahrelang für das Unternehmen arbeiteten.
Lediglich ein kleines Team aus Produktionsmitarbeitern in Vollzeit bleibt bestehen, das die Ressourcen für die kommenden Projekte einplant und verteilt.
Laut vertrauten Quellen seien die Entlassungen vor allem auf die Reduzierung des Outputs von Marvel – weniger Serien und Filme – in Verbindung mit den allgemeinen Kosteneinsparungen und Stellenstreichungen von Disney zurückzuführen. Künstliche Intelligenz soll nicht im Zusammenhang mit den Umstrukturierungen und dem Personalabbau stehen.
Die letzte Entlassungswelle bei Disney ereignete sich im Jahre 2022. Nachdem Bob Iger für eine zweite Runde als CEO zurückgekehrt war, entließ der Mäuse-Konzern rund 8.000 Mitarbeiter.
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