Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Divinity: Original Sin 2 im Test - Larians Meisterwerk

Unglaublich detailverliebt

Das Ausbruchsszenario aus Freudenfeste im ersten Akt dauert schon mal bis zu 20 Stunden, wenn wir brav alles erkunden und wirklich jede Quest abschließen. Und damit haben wir dann gerade mal grob ein Viertel der Story abgeschlossen, die mit jeder verstrichenen Spielstunde immer mehr an Fahrt aufnimmt. Ganz besonders begeistert sind wir davon, wie sehr die Wahl unseres Charakters von Anfang an das Spielerlebnis beeinflusst. So können wir beispielsweise einen Charakter mit einer von sechs vorgefertigten Origin-Storys spielen. Die bringen eine pointierte Persönlichkeit und eine detaillierte Hintergrundgeschichte mit, die sich gemeinsam mit der Hauptstory als roter Questfaden durch das Spiel zieht.

Wir haben uns Beispielsweise für den Roten Prinzen entschieden. Das ist ein aristokratischer Echsenmensch, der seines Königreichs verbannt wurde, weil er mit Dämonen im Bunde steht. Begegnen wir Echsen-NPCs, treten diese oft als Untergebene auf, die uns jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und wenn wir die passive Fertigkeit freischalten, mit Tieren zu quatschen, sprechen uns wilde Schildkröten mit »Vetter« an.

Bestie Der verschlagene Zwerg hat einen Aufstand gegen die Königin höchstselbst geplant. Die hat ihn darauf kurzerhand zur Freudenfeste verbannt. Heuern wir Bestie als Gefährten an, kommt er standardmäßig als Kampfmagier, der zaubern und draufhauen kann.

Der rote Prinz Der einst hoch angesehene Echsenprinz wurde des Landes verbannt, weil er mit Dämonen im Bunde stand. Jetzt will er den Thron zurück. Als Gefährte kommt er mit Kämpferspezialisierung und kann vor allem ordentlich einstecken.

Fane Als untoter Angehöriger eines geheimnisvollen Volks sucht Fane verzweifelt nach Hinweisen über dessen Verbleib. Die Rassen des modernen Rivellon sind seiner nicht würdig. Heuern wir Fane an, beherrscht er standardmäßig Feuer- und Erdzauber und kämpft mit Zauberstäben.

Ifan Ifan kämpfte als Kreuzritter in Lucians Armee und verlor durch die Schrecken des Krieges seinen Glauben. Jetzt ist er ein Söldner, der sich zum Ziel gesetzt hat, Lucians Sohn zu töten. Ifan ist als Wildling voreingestellt und setzt auf Fernkampf und Erdmagie.

Lohse Die Musikerin und Künstlerin ist von einer sadistischen dunklen Entität besessen, die Lohse manipuliert und quält. Als Begleiterin ist Lohse auf Verzauberung spezialisiert und nutzt die Kräfte von Eis, Wasser und Elektrizität.

Sebille Die als Sklavin gebrandmarkte Elfe ist eine gefährliche Meuchelmörderin mit dem Ziel, ihren ehemaligen Meister zu vernichten. Als Gefährtin tritt Sebille standardmäßig mit Spitzbuben-Spezialisierung bei und fällt Gegnern mit Dolchen in den Rücken.

Eine mögliche NPC-Gefährtin bringt uns derweil bei unserer ersten Begegnung um ein Haar auf der Stelle um, weil sie auf Oberklasse-Echsen überhaupt nicht gut zu sprechen ist. Jetzt können wir versuchen, den Konflikt mit Diplomatie zu lösen oder wir stechen die Dame in Notwehr ab. Mit dem Anheuern für die Gruppe wird es dann natürlich schwer - alles hat Konsequenzen.

Als gebildeter Prinz verfügen wir außerdem über spezielle Dialogoptionen, die weniger gut betuchte Helden nicht zur Auswahl haben. Als wir den nächsten Durchlauf mit einem Untoten anfangen, werden wir direkt zu Spielbeginn von einem Totenschädel angesprochen, den wir bis dahin für Dekoration hielten. Wenn wir unser entstelltes Gesicht nicht verhüllen, suchen Kinder schreiend das Weite und die Stadtwachen knüppeln uns nieder. Das ist Liebe zum Detail und der Alltag eines freiberuflichen Spieletesters in einem. Vor allem erhöht das aber den Wiederspielwert ungemein.

Maßgeschneidertes Spielerlebnis

Keine Lust auf Helden mit vorgegebener Hintergrundgeschichte? In der Charaktergenerierung können wir als Mensch, Elf, Zwerg oder Echse, lebendig oder als Skelett-Variante auch ganz ohne Origin-Story an den Start gehen. Dann dürfen wir immer noch aussuchen, ob unser Held beispielsweise ein Gelehrter, ein Barbar oder ein Soldat ist, was unsere Dialogmöglichkeiten beeinflusst.

Und egal ob mit oder ohne vorgefertigte Hintergrundgeschichte, unsere Fähigkeiten bestimmen wir ganz ohne Klassenkorsett fest. So legen wir fest, wie viel Wert wir auf Hauen, Dolchen, Schießen, Zaubern oder irgendwas dazwischen legen und wählen zum Schluss sogar ein Instrument, das besonders coole Aktionen unserer Hauptfigur musikalisch untermalt.

Jeden Helden dürfen wir ganz ohne Klassenzwang frei gestalten, egal ob Origin-Charakter oder Eigenkreation. Jeden Helden dürfen wir ganz ohne Klassenzwang frei gestalten, egal ob Origin-Charakter oder Eigenkreation.

Die sechs Figuren mit Story dürfen wir jetzt immer noch als Gefährten anheuern, wobei wir aber immer nur mit maximal vier Figuren gleichzeitig losziehen dürfen. Können wir die Gefährten partout nicht leiden, nehmen wir im späteren Spielverlauf halt Söldner ohne persönliche Story in die Gruppe auf.

Sämtliche Begleiter in unserer Truppe lassen sich nach dem ersten Kapitel außerdem komplett neu spezialisieren, wenn wir beispielsweise unseren Schurken doch lieber zum Magier umschulen wollen. Eine willkommene Komfortfunktion bei so einem komplexen Charaktersystem wie dem von Original Sin 2! Es kann nämlich leicht passieren, dass wir das anfangs noch nicht vollends durchschauen und uns den ein oder anderen Fehltritt leisten.

Divinity: Original Sin 2 - Artworks und Konzeptzeichnungen ansehen

Im kooperativen Multiplayer für bis zu vier Spieler erstellen unsere Mitstreiter ebenfalls individuelle Charaktere oder treten uns in einer laufenden Sitzung bei und übernehmen die Kontrolle über einen oder mehrere unserer Gefährten. Und wenn wir mal so gar keine Lust auf die Hauptstory haben, leiten wir eine selbst erdachte Spielrunde im Spielleiter-Modus.

Dort finden wir allerlei Werkzeuge, mit deren Hilfe wir virtuelle Tabletop-Sitzungen veranstalten. Eine Arena für gepflegte Spielerkämpfe zwischendurch gibt's auch. Übrigens: Couchgaming-Fans können einen Mitspieler auch zum lokalen Splitscreen-Koop einladen. Kurz: Die Multiplayer-Möglichkeiten lassen keinen Wunsch offen. Hammer!

Divinity: Original Sin 2 - Multiplayer-Duell: Blut, Taktik, Schadenfreude 13:43 Divinity: Original Sin 2 - Multiplayer-Duell: Blut, Taktik, Schadenfreude

2 von 5

nächste Seite



Kommentare(186)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen