Doom Eternal: Mod bringt verlorene Stärken aus Doom 2016 zurück

Vielen Fans sind die Neuerungen im diesjährigen Doom Eternal eher sauer aufgestoßen. Mit dieser Mod könnt ihr den neuesten Teil aber spielen wie Doom 2016.

von Jonas Hellrung,
08.05.2020 15:50 Uhr

Dank einer ambitionierten Mod soll sich Doom Eternal nun noch mehr wie Doom 2016 anfühlen. Dank einer ambitionierten Mod soll sich Doom Eternal nun noch mehr wie Doom 2016 anfühlen.

Trotz hervorragender Kritiken und wohlwollender Stimmen aus der Community muss sich Doom Eternal immer wieder Kritik an den Neuerungen des neuesten Teils der altehrwürdigen Shooter-Reihe gefallen lassen. So ist zum Beispiel das Platforming eher gemischt aufgenommen worden, viele Spieler sehnten sich nach dem kompromisslosen Geballer aus Doom 2016.

Das könnt ihr dank einer Mod nun aber auch in Doom Eternal haben! Der Modder gladias9 hat nämlich zahlreiche Änderungen am Shooter vorgenommen und will das Spiel ein bisschen mehr wie den letzten Teil der Reihe machen. Die Modifikationen klingen auf jeden Fall sehr danach.

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Das ändert die Mod am Gameplay

Es wird wieder mehr geballert: Die wohl wichtigste Änderung wurde in Bezug auf die Munitionsmenge vorgenommen. Viele Fans der Doom-Reihe waren nicht gerade angetan von id Softwares Entscheidung, weniger Munition zugunsten eines größeren Arsenals an Waffen ins Spiel zu implementieren. Das ändert die Mod nun, denn ihr habt ungefähr 50% mehr Munition für alle Waffen. Außerdem wurden spezifische Veränderungen an jeder Knarre durchgeführt:

  • Sturmgewehr: Niedrigere Feuerrate, dafür höherer Schaden -> Geringerer Munitionsverbrauch
  • Plasmagewehr: Ist nun ein halbautomatisches Gewehr, soll mehr Abwechslung bringen
  • Chaingun: Erhöhte Schussfrequenz
  • Shotgun: Erhöhte Schussfrequenz, höherer Schaden
  • Zweiläufige Schrotflinte: Höherer Schaden

Doch nicht nur die Schießeisen wurden angepasst: Upgrades der Rüstung bringen euch nun außerdem einen Bonus von 50 statt den vorherigen 25, und auch die in der Spielwelt verteilten sammelbaren Rüstungen wurden verstärkt. Herumliegende Munitionsballen wurden außerdem angepasst, die findet ihr nun öfter im Spiel. Der Doppelsprung wurde verbessert, wodurch euch die Platforming-Passagen weniger ausbremsen dürften.

Und damit nicht genug. Der Modder hat darüber hinaus viele Änderungen am Upgrade-System vorgenommen. Die Kosten für fast alle Upgrades wurden reduziert, ihr schaltet also deutlich früher deutlich mehr Skills frei. Damit will gladias9 die Experimentierfreudigkeit stärken und euch noch ein Stückchen mehr Spaß beim Dämonen zerfetzen haben lassen.

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Man sieht also, Doom Eternal wird durch die zahlreichen Anpassungen noch ein gutes Stück rasanter als es ohnehin schon ist. Vor Allem orientiert es sich dabei aber stark an seinem Vorgänger aus dem Jahr 2016, des Platforming und ähnliche Innovationen einfach zugunsten von noch mehr Dämonen-Geballer links liegen ließ. Falls ihr euch selbst von den Änderungen überzeugen wollt, könnt ihr die Mod bequem über NexusMods herunterladen.

Doch nicht nur das Gameplay hat viele Doom-Veteranen gestört, auch der Soundtrack soll laut vielen Spielern schlichtweg schlechter sein als der der Vorgänger. Grund dafür war laut Komponist Mick Gordon die Zusammenarbeit mit dem Team von id Software, bei der es wohl zu zahlreichen kreativen Differenzen gekommen sein soll. Nun sprechen die Entwickler selbst und beziehen Stellung zu den Vorwürfen.

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