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Fazit: Dragon Quest 11 im Test - Ein Oldschool-Fest für JRPG-Fans

Fazit der Redaktion

Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Rollenspieler im eher ... ähem ... gesetzteren Alter erzählen ja gern, dass man Klassiker X oder Y "nur" mit hübscherer Grafik nochmal neu auflegen müsste und schon hätte man einen Megahit. In der Regel spielt bei solchen neunmalklugen Äußerungen eine große Portion nostalgische Verklärung mit. Denn wer heute für das legendäre Dragon Quest 8 seine PlayStation 2 entstaubt, wird ziemlich schnell feststellen, dass früher eben nicht alles besser war. Das größtmögliche Kompliment, dass ich Dragon Quest 11 deshalb machen kann, ist dass es sich wie früher anfühlt, ohne wie früher zu sein.

Ja, im Kern liefert Dragon Quest 11 stockkonservative JRPG-Unterhaltung, gegen die selbst ein Ni No Kuni 2 wie ein Innovationswunder wirkt. Aber ich habe stockkonservative JRPG-Unterhaltung eben noch nie auf diesem Niveau erlebt! Was für eine märchenhaft in Szene gesetzte Spielwelt! Was für eine herzzerreißend erzählte Geschichte! Und wie wunderbar flüssig sich das alles spielt - den vielen kleinen, aber feinen Optimierungen bei Charakter-, Kampf- und Craftingsystem sei Dank! Wer mit Kulleraugen und Knuddelmonstern noch nie etwas anfangen konnte, wird freilich auch bei Dragon Quest 11 nur irritiert mit den Schultern zucken. Wer aber nach den Experimenten von Ni No Kuni 2 und Final Fantasy 15 mal wieder Lust auf ein JRPG klassischster Prägung hat, der wird auf Jahre nichts Besseres finden.

Hannes Rossow
@Treibhauskonfekt

Zugegeben, in den ersten Spielstunden mit Dragon Quest 11 hatte ich so meine Bedenken, ob mit das allzu traditionsreiche Konzept mittlerweile nicht zum Hals raushängt. Aber diese Sorgen waren nicht nur unbegründet, vielmehr hat es Square Enix sogar geschafft, meine Liebe für rundenbasierte Scharmützel und bodenständige Fantasy-Abenteuer wieder aufflammen zu lassen. Es bleibt zwar noch abzuwarten, ob ich auch noch den letzten Rest aus dem Spiel für mich heraushole, doch so viel Spaß hatte ich mit einem JRPG schon lange nicht mehr.

Das soll aber nicht bedeuten, dass ich Dragon Quest 11 nicht die eine oder andere Entscheidung übelnehme. Denn so oft die Entwickler auch den schmalen Grat aus Tradition und Moderne treffen, manche Mechaniken sind nicht mehr zeitgemäß und einfach nur noch im Spiel enthalten, weil es eben immer so war. In solchen Momenten ist die Idee der guten alten Zeit wichtiger als das Spiel selbst und das ist schade.Aber zum Glück bleibt das die große Ausnahme und dank vieler kleiner Neuerungen und den Fokus auf spielerischer Freiheit wirkt die Dragon Quest-Reihe so frisch und lebendig wie schon seit Jahren nicht mehr. Wer mit dem ewigen Klassiker bislang noch nicht so wirklich warm geworden ist, bekommt jetzt die perfekte Gelegenheit, sein Herz zu öffnen.

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