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Seite 2: Duke Nukem Forever: Hail to the Icons Parody Pack - Drei Spiele in einem DLC

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Doom, Team Fortress 2 und Call of Duty für 8 Euro

Etwas einfallsreicher als bei den »neuen« Spielmodi war der Entwickler Gearbox bei den vier zusätzlichen Karten – obwohl uns zumindest drei davon bekannt vorkommen. »Call of Duke« erinnert, wie der Name schon vermuten lässt, stark an das moderne Kriegsszenario von Call of Duty: Modern Warfareund Modern Warfare 2. Nur hier gibt’s übrigens eine der beiden neuen Waffen zu finden: den reichlich skurrilen »Noob Tube«.

Bei »Inferno« handelt es sich hingegen um einen Tribut an id Softwares grandioses Shooter-Urgestein Doom (ja, wir dürfen nach der Ent-Indizierung nun auch »grandios« und »Doom« im selben Satz schreiben). So besteht die Levelarchitektur überwiegend aus engen, düsteren Korridoren und Lavabecken – röchelnde und grunzende Dämonen als Hintergrundgeräusche inklusive.

Auf dem Reiseplan der maximal acht, sich Raketen um die Sonnenbrillen pfeffernden Dukes steht zudem ein dritter bekannter Ego-Shooter, nämlich der Multiplayer-Hit Team Fortress 2. Die Karte »2Forts1Brücke« (Nein, diese Übersetzung stammt nicht von uns!) erinnert merklich an die Capture-the-Flag-Map »2Fort« aus Valves Mehrspieler-Shooter. Allerdings macht das Original trotzdem deutlich mehr Spaß, vor allem da die Duke-Nukem-Variante unter der sehr überschaubaren Größe leidet – wie auch alle anderen Karten aus dem Hail to the Icons Parody Pack. Daran ändert auch eine neue Waffe nichts, die der Minikanone der Heavy-Klasse aus Team Fortress 2 nachempfunden ist und nur auf »2Forts1Brücke« zur Verfügung steht.

Die vierte Karte des DLC hat wider Erwarten nichts mit etwaigen Konkurrenzprodukten zu tun. Auf »Sandkasten« balgen sich geschrumpfte Dukes in einem – Überraschung! – Sandkasten zwischen gelegentlich herumliegendem Riesenspielzeug und aus Müll gebastelten Burgen. Na ja. Nett.

Fazit

Der Multiplayer-Teil von Duke Nukem Forever ist wahrlich kein Höhepunkt der Spielegeschichte. Fans des Shooters (zu denen ich übrigens auch selbst zähle) schätzen das Spiel in erster Linie wegen seiner Solo-Action, der Mehrspieler-Part hingegen ist kaum mehr als ein nett gemeintes Extra. Daran ändert auch das Hail to the Icons Parody Pack nichts, dessen Umfang zudem mager ausfällt. Die neuen Karten mögen für einen kurzen Schmunzler gut sein, bestechen aber weder durch Größe noch durch Schönheit. Die drei Spielmodi sind nichts anderes als abgeänderte Formen altbekannter Varianten, die beiden zusätzlichen Waffen machen den Braten auch nicht fett. Für »First Access«-Mitglieder ist der kostenlose DLC immerhin ein »Nice to have«. Alle anderen sollten sich die 8 Euro aber lieber sparen.

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