Auf dem Papier speisen Pen&Paper-Fans gerade unheimlich gut. Das Hobby ist so groß und gesellschaftstauglich wie noch nie. Es ist schon absurd, dass 11.000 Menschen erst kürzlich in Berlin die Uber Arena vollgemacht haben, um Leuten beim DnD-Spielen zuzusehen. Ich war einer davon.
Jetzt fand vor kurzem in Indianapolis die große Gen Con statt – das ist die Tabletop-Messe schlechthin! Vergleichbar in etwa mit der gamescom für Gaming-Fans oder auch mit dem Summer Game Fest beziehungsweise früher der E3. Dort ließ sich natürlich auch Wizards of the Coast blicken. Der Verlag verantwortet mit Dungeons & Dragons das traditionsreichste und weltweit größte Pen&Paper-Rollenspiel überhaupt.
Zu DnD gab es auf der Gen Con natürlich auch viele massive Enthüllungen. Neue Seasons, neue Kooperationen mit Star Wars und World of Warcraft, die Rückkehr des brutalsten DnD-Settings. Ne Menge Holz! Das könnt ihr alles hier nachlesen:
Und ich gönne DnD die Aufmerksamkeit, immerhin spiele ich ja selbst super gerne Dungeons & Dragons. Ob nun tatsächlich mit Stift und Papier oder auch am PC via Baldur's Gate 1 bis 3. Ich gönne auch den Hardcore-Fans, wie viel rund um DnD gerade passiert.
Aber ich muss auch meckern. Denn was Wizards of the Coast auf der Gen Con alles gezeigt hat, gibt einen tiefen Einblick in die Zukunftspläne des Verlags sowie dessen Mutterfirma Hasbro. Und die verheißen in meinen Augen für die Branche als Ganzes nichts Gutes. Zumindest, wenn die evidenten Hoffnungen von Hasbro in Erfüllung gehen.
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Dieser Dungeons&Dragons-Trailer beginnt mit einer Warnung, und nach zehn Sekunden versteht ihr auch, warum
Gigantisch ist nicht groß genug
Hasbro ist ein globales Unternehmen. Der Spielzeughersteller lebt den Kapitalismus und der diktiert immer größeres Wachstum. Immer größere Marktanteile und so weiter. Und davon bleibt ein Dungeons & Dragons nicht unberührt. Schon lange ist spürbar, wie sehr Wizards of the Coast beziehungsweise Hasbro versucht, DnD noch größer zu machen, als es jetzt schon ist.
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