Als normaler Spieler bekommt man es vielleicht gar nicht unbedingt mit, aber EA Sports FC 25 kämpft auf dem PC mit einem massiven Cheater-Problem.
Das Problem geht im Modus Ultimate Team sogar so weit, dass der Transfermarkt, in dem ihr für durch das Spielen verdiente Münzen neue Spieler kaufen könnt, komplett aus den Fugen geraten ist.
Wir erklären euch, was genau dahintersteckt.
So ruinieren Cheater gerade EA FC 25
Die Methode funktioniert immer gleich: Cheater erstellen sich über den Abo-Dienst EA Play Trial Accounts, nutzen Hacks, um in der Weekend League und anderen Spielmodi mühelos zu gewinnen und kassieren so massenhaft Belohnungen. Anschließend transferieren sie ihre ergaunerten Münzen auf ihren Hauptaccount oder verkaufen diese für Echtgeld auf Online-Marktplätzen.
Dieser systematische Missbrauch hat dafür gesorgt, dass der PC-Transfermarkt – der von den Konsolen getrennt läuft – kollabiert ist.
Einerseits sind die absoluten Top-Spieler auf dem PC-Markt partout nicht mehr zu finden. Selbst Spieler wie Total Rush Mbappé
, der auf den Konsolen rund 6 Mio. Münzen wert ist, wird hier sofort zum Maximalpreis von 12,8 Mio. Münzen sofort aufgekauft, sobald jemand ihn anbietet.
13:28
EA Sports FC 25 hat richtig coole Neuerungen, aber vielleicht die falschen!
Andererseits fallen die Preise für normale bis gute Karten ins Bodenlose. Karten, die auf den Konsolen noch wertvoll sind, werden auf dem PC-Markt zu Ramschpreisen gehandelt.
Das hat fatale Folgen für ehrliche Spieler, die keine Chance haben, mit den Cheatern mitzuhalten – weder im Spiel noch auf dem Markt. Der extreme Preisanstieg für die besten Karten sorgt dafür, dass diese für alle Spieler unerreichbar werden, die nicht selbst cheaten oder Münzen von Drittanbietern kaufen.
Viele PC-Spieler sind verständlicherweise frustriert und Konsolenspieler sehen sich gezwungen, das Crossplay mit PC auszuschalten, um sich nicht mit den Cheatern herumschlagen zu müssen. Besonders bitter: EA scheint bislang wenig gegen das Problem zu unternehmen.
Zwar wurde mit FIFA 23 erstmals eine Anti-Cheat-Lösung eingeführt, doch offenbar funktioniert diese nicht ansatzweise gut genug, um den massiven Missbrauch auf dem PC eindämmen zu können.
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