Epic gibt seit Jahren Spiele für lau heraus – und trotzdem starten die meisten von euch danach brav wieder Steam. Genau diesen Reflex will der Konzern jetzt mit einem kompletten Neubau seines Launchers durchbrechen.
Auf dem Unreal Fest in Chicago hat Epic die Katze aus dem Sack gelassen und einen Plan präsentiert, der ambitioniert klingt: Der Epic Games Launcher soll von Grund auf neu gebaut werden – und dabei deutlich schneller werden, als ihr es bislang gewohnt seid.
PLUS
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Epic Games Store vs. Steam: Fakten, Zahlen und ein Fazit
Endlich Steam-Features im Epic Games Store
Der Umbau hört auf den Namen Launcher V2: Laut internen Tests von Epic startet die neue Version aus dem Kaltstart im Schnitt fünfmal schneller als die aktuelle. Beim Zurückholen aus dem System-Tray verspricht Epic sogar eine durchschnittlich 6,5-mal schnellere Rückkehr zur Spielebibliothek.
Schnelligkeit ist allerdings nur die halbe Miete. Um Steam wirklich Konkurrenz zu machen, fehlten dem Epic Games Store bislang elementare Komfort- und Community-Funktionen, die bei Valve seit über einem Jahrzehnt zum Standard gehören.
Das neue Update-Paket liefert hier eine ganze Palette an Features, die viele von euch schon lange gefordert haben:
- Endlich könnt ihr eure Avatare festlegen und ein öffentliches Nutzerprofil einrichten – aktuell könnt ihr nur die Erfolge eurer Freunde sehen.
- Geschriebene Nutzer-Reviews direkt von anderen Spielern halten, zusätzlich zur bereits vorhandenen Sternewertung, Einzug in den Store.
- Entwickler können ihre Patch Notes künftig direkt im Launcher veröffentlichen.
- Ein Hardware-Check soll euch direkt im Launcher verraten, wie gut ein Spiel auf eurem Rechner laufen wird.
- Universeller Controller-Support, egal ob Xbox- oder PlayStation-Gamepad.
- Ihr sollt bei unterstützten Spielen selbst entscheiden können, welche Teile ihr herunterladen möchtet, um gezielt Speicherplatz zu sparen. Den Anfang macht hier das hauseigene Fortnite.
Epic hat in den vergangenen Jahren hunderte Millionen Dollar in Exklusivtitel und Geschenke investiert, um Marktanteile zu gewinnen. Doch die Taktik hat nur bedingt gefruchtet – die Leute kaufen ihre Vollpreistitel am Ende doch lieber bei Steam, wo sie ihre Freunde und ihre über Jahre aufgebaute Spiele-Bibliothek haben.
Was haltet ihr von den angekündigten Änderungen? Kann euch ein besserer Launcher dazu bewegen, künftig öfter im Epic Games Store einzukaufen, oder bleibt ein anderer Launcher für euch weiterhin die unangefochtene Nummer eins? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
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